Silbermöwe
In „Wildes Norden“ zeige ich die Wildnis der Stadt mit spannenden und überraschenden Einblicken in die Artenvielfalt der wilden Nörder.
Seerosengewächse (Nymphaeaceae)
Die Gelbe Teichrose ist eine mehrjährige Wasserpflanze und wird auch Gelbe Teichmummel, Mummel oder Teichkandel genannt de.
Die schwimmenden Blätter sind nieren- bis herzförmig, ledrig-glänzend und können 12–35 cm lang sowie bis zu 20 cm breit werden. Die dottergelben, kugelrunden Blüten haben einen Durchmesser von 3–5 cm und erscheinen von Juni bis August. Die Blüte besitzt vier gelbe Kelchblätter, bis zu 25 Kronblätter, elf bis 22 gelbe Narbenstrahlen und viele gelbe Staubblätter.
Die Gelbe Teichrose gedeiht in sonniger bis schattiger Lage und bevorzugt kalkfreien Boden.
Die Gelbe Teichrose charakterisiert den Schwimmblattgürtel in verlandenden Gewässern und wird hauptsächlich von Fliegen bestäubt.
Die Gelbe Teichrose findet man in Europa von Portugal bis Griechenland und von Irland bis Russland und zur Ukraine. Außerdem kommt sie in Algerien, in Westasien, im Kaukasusraum, in Sibirien und Kasachstan vor.
Vorkommen in Deutschland.
Schwebfliegen (Syrphidae)
Diese Schwebfliege ist in Europa, in Nordafrika, in
Teilen Asiens sowie in Nordamerika beheimatet und lebt in Gärten und
Parkanlagen, an Waldrändern oder auf Feuchtwiesen.
Weibchen legen
ihre Eier in der Nähe der Larven-Futterpflanzen (Lilien- und Amaryllisgewächse) ab. Die Larven fressen Löcher in die Zwiebeln der
Futterpflanzen und überwintern in den Zwiebeln. Im Frühjahr verpuppen
sich die Larven in der Erde.
Die Flugzeit reicht von Mai bis Juli.
Die Narzissenschwebfliege erreicht eine maximale Körperlänge von 11 bis 14 mm. Ihr Aussehen ist hummelähnlich. Der Körper ist dicht behaart. Die Färbung kann sehr variabel sein (schwarz, braun oder mehrfarbig mit gelblichen und rot-bräunlichen Anteilen). Die Beine sind schwarz, die Hinterschenkel stark verdickt. Die Augen sind hell behaart.
Libellen (Odonata)
Der Plattbauch ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen mit einem auffällig breiten, abgeflachten und etwas plump wirkenden Körper. Sein Name leitet sich von seinem flachen Hinterleib ab, der bei seitlicher Betrachtung gut zu erkennen ist.
Der Plattbauch besiedelt vorwiegend kleinere, vegetationsarme und nährstoffreiche Flachgewässer mit wenig Vegetation. Er ist häufig die erste Libelle, die neu angelegte Teiche besiedelt, und bevorzugt kleine bis mittelgroße Gewässer mit lehmigem Boden.
Die Tiere kommen in fast ganz Europa, außer im Nordosten vor. Man findet die Larven vor allem in kleinen, stehenden Gewässern, die nicht beschattet sind und im Sommer auch austrocknen können.
Lappentaucher (Podicipedidae)
Der Haubentaucher ist der größte und wohl bekannteste unserer heimischen Lappentaucher. Mit dem langen Hals und der aufgestellten Haube ist er eine elegante Erscheinung auf unseren Gewässern. Da er ungeniert auf der offenen Wasserfläche herumschwimmt und nicht sonderlich scheu ist, lässt er sich oft und gut beobachten. Haubentaucher bleiben meist das ganze Jahr über hier.
Besiedelt werden Gewässern mit ausreichend Ufervegetation, dazu gehören sowohl Seen, langsame Fließgewässer als auch Teiche und Boddengewässer. Im Winter trifft man Haubentaucher auch häufiger auf dem Meer an.
Die Nahrung des Haubentauchers besteht vor allem aus kleinen Fischen. Aber auch Wasserinsekten und kleine Krebse, am Meer sogar Garnelen, werden hin und wieder erbeutet.
Haubentaucher bleiben das ganze Jahr über bei uns. Vögel aus nordöstlichen Regionen überwintern im Norden, vor allem in Küstenregionen. Im Winter sind Haubentaucher vermehrt an der Küste und auf eisfreien Seen anzutreffen.
Verbreitung in Deutschland
Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)
Der gewöhnliche Schneeball ist ein sommergrüner 2 bis 4 Meter hoher Strauch mit gegenständigen Blättern. Die Blätter sind drei- bis fünflappig und haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Ahornblättern.
Von Mai bis August erscheinen weißen die Blütenstände die durch ihre großen duftenden Randblüten auffallen. In der Mitte des Blütenstandes sitzen die Blüten die bestäubt werden sollen. Als Bestäuber dienen überwiegend Fliegen.
Von August bis November reifen die roten beerenähnlichen Steinfrüchte die als Wintersteher verschieden Vögeln als Nahrung dienen.
Der gewöhnliche Schneeball ist selten im Stadtgebiet, vor allem in feuchten Gebüschen, sowie an Waldrändern anzutreffen. Meistens wird er als Zierpflanze gepflanzt und ist verwildert gelegentlich.
Natürliche Verbreitung in Deutschland
Die ganze Pflanze wird als Giftig eingestuft.
Libellen (Odonata)
Die Hufeisen-Azurjungfer ist nach der großen Pechlibelle die häufigste Libellenart in NDS. Sie kommt in einem sehr breiten Gewässer-Spektrum vor, das von Garten- und Parkteichen über Fischteiche, Abgrabungsgewässer, Altarme, Fließgewässer, bis hin zu Wiedervernässungsflächen in Hochmooren reicht. Die Hauptflugzeit erstreckt sich von Mitte/Ende Mai bis Ende Juli mit einem Maximum im Juni.
Innerhalb Europas ist C. puella eine der am weitesten verbreiteten und häufigsten Arten.
Die Entwicklung der Larven dauert von der Eiablage bis zum Schlüpfen der fertigen Libelle ein Jahr. Die Larven überwintern in ihren Gewässern.