Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Blütenfarbe und Familie suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Montag, 2. Februar 2026

Kormoran (Phalacrocorax carbo)

 Kormorane (Phalacrocoracidae) 


 

Beschreibung:

Das Gefieder des adulten Kormorans ist überwiegend dunkel bis schwarz gefärbt und besitzt einen grünlichen bis bläulichen Schimmer. Die Flügeloberseite glänzt eher bronzefarben. An der Kehle ist er weiß gefärbt, und der Schnabelgrund ist überwiegend gelb. Sein Hals ist relativ lang und kräftig.

 Ökologie:

 Wenn er sich nicht gerade auf die Jagd nach Fischen begibt, kann man oft größere Gruppen beim Rasten beobachten. Dabei nimmt der Kormoran oft eine typische Körperhaltung mit zum Trocknen geöffneten Flügeln ein. Er taucht regelmäßig in Tiefen zwischen drei und neun Metern.

Er ernährt sich vor allem von Fischen mit zehn bis zwanzig Zentimetern Körperlänge.


Vorkommen:

 Der Kormoran besiedelt fischreiche, große Gewässer. Er nistet auf Felsen oder in Bäumen an deren Rändern.

 Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst große Teile von Europa, Mittel- und Südasien, Ostafrika, Australien, Neuseeland sowie die Ostküste Nordamerikas und die Westküsten Nordafrikas und Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst große Teile von Europa, Mittel- und Südasien, Ostafrika, Australien, Neuseeland sowie die Ostküste Nordamerikas und die Westküsten Nordafrikas und Grönlands. Kormorane sind an Wasser gebunden, die Brutkolonien liegen sowohl an Meeresküsten als auch an den Ufern größerer Flüsse und Seen.  Kormorane sind an Wasser gebunden, die Brutkolonien liegen sowohl an Meeresküsten als auch an den Ufern größerer Flüsse und Seen.

Samstag, 31. Januar 2026

Graugans (Anser anser)

 Entenvögel (Anatidae) 

 


 

Beschreibung:

Die Graugans ist heller als die anderen grauen Gänse. Der Hals wirkt relativ dick und durch die streifige Anordnung der Federn leicht längsgestreift. Die Vorderflügel sind auffällig hell und der Bauch hat mehr oder minder stark ausgeprägte schwarze Flecken. Der Schnabel ist relativ groß und klobig. Die Graugans erreicht eine Länge von 75 bis 90 cm, eine Flügelspannweite von 147 bis 180 cm und ein Gewicht von 2 bis 4 kg. Ganter sind dabei schwerer als Weibchen und wiegen in der Regel zwischen 3 und 4 kg. Die leichteren Weibchen dagegen kommen auf 2 bis 3,5 kg.

 Ökologie:

Sie ist in fast allen Feuchtgebieten anzutreffen, am Parkteich, auf Flüssen, an der Küste oder an großen Seen. Gerne hält sie sich auf Wiesen, Viehweiden und Stoppelfeldern auf.

Überwiegend ernähren sich Graugänse weidend von Gräsern, Wurzeln und Kräutern. Im Herbst und Winter suchen sie auch auf Mais- und Getreidefeldern nach Futter.


Vorkommen:

Der Verbreitungsschwerpunkt der Graugans liegt in der Norddeutschen Tiefebene. Hohe Bestandsdichten erreicht die Art in der Holsteinischen, Lauenburgischen und Mecklenburgischen Seenlandschaft, der Uckermark, auf Fehmarn und entlang der Elbe.

 

Die Graugans ist ein Brutvogel Nord- und Osteuropas sowie Asiens.

Während des Zuges ist die Graugans in ganz Europa anzutreffen.

 

Freitag, 30. Januar 2026

Gänsesäger (Mergus merganser)

Entenvögel (Anatidae) 


 

Beschreibung:

Im Prachtkleid ist der Kopf des Männchens schwarz gefärbt. Der Hals ist dann weiß, und die Unterseite ist überwiegend weiß bis lachsrosa. Die Oberseite ist schwarz, der Hinterrücken und der Schwanz sind grau. Das Weibchen hat einen dunkelrotbraunen Kopf und ein weißes Kehlfeld. Das Gefieder ist ansonsten eher gräulich.

 Ökologie:

Bevor der Gänsesäger untertaucht, um seine Nahrung zu fangen, steckt er häufig zunächst seinen Kopf ins Wasser, um die Lage zu sondieren. Danach taucht er unter und packt mit seinem mit feinen Hornzähnchen besetzten Schnabel seine Beute. Außerhalb der Brutzeit ist der Gänsesäger ein geselliger Vogel und oft in großen Gruppen anzutreffen.

Als Nahrungsgrundlage dienen vor allem Fische. Seltener erbeutet er auch Krebstiere oder Wasserinsekten.


Vorkommen:

 Der Gänsesäger lebt an fischreichen Flüssen und Seen. Brutvorkommen gibt es vor allem im Norden Deutschlands an der Ostseeküste und an der polnischen Grenze sowie im Voralpenraum. Er brütet zum Beispiel in Baumhöhlen oder sogar auch in Häusernischen und Nisthilfen. Im Winter sind nordeuropäische Populationen als Gäste in Mitteleuropa anzutreffen.

 Die Brutgebiete befinden sich in Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika.

Dienstag, 27. Januar 2026

Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus)

      Möwenverwandte (Laridae) 

 


 

Beschreibung:

Die überwiegend weiße Lachmöwe trägt ihr Rücken- und Flügelgefieder hellgrau gefärbt. Die Schwanzendbinde ist schwarz. Im Prachtkleid ist der dunkelbraune, fast schwarz wirkende Kopf ihr Markenzeichen. Um das Auge ist ein weißer Ring zu sehen. Im Schlichtkleid ist der schwarze Ohrfleck noch markant. Schnabel und Beine der Lachmöwe sind rot gefärbt.

 

 Ökologie:

Lachmöwen brüten in großen und lautstarken Kolonien. Das Nest bauen sie am Boden in Wassernähe. Beide Eltern kümmern sich um die Aufzucht der Jungvögel. Beim Pflügen der Felder sieht man sie in großen Scharen hinter dem Trecker herfliegen und Regenwürmer und Insekten vom Acker picken. Auf dem offenen Meer sind sie weniger anzutreffen.

 Sie haben ein breites Nahrungsspektrum an pflanzlicher und tierischer Kost. So zählen Würmer, Fische, Krebse, Insekten, Früchte, Sämereien und Abfälle zu ihrem Speiseplan.


Vorkommen:

 Lachmöwen fühlen sich an Gewässern aller Art wohl. Sie bevorzugen große Süßgewässer im Binnenland, sind aber auch an Flussmündungen, Feuchtgebieten und der Küste anzutreffen. Zur Nahrungssuche sieht man sie oft auf frisch gepflügten Feldern und Weiden.

 Das Verbreitungsgebiet der Lachmöwe umfasst weite Teile der nördlichen Paläarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Einzelne Paare brüten unregelmäßig an der Küste Neufundlands. In Mitteleuropa liegt der Schwerpunkt des Vorkommens im küstennahen Tiefland. Die Lachmöwe gilt als häufigster Brutvogel im Wattenmeer. Mit mehr als 57.000 Paaren ist sie an der deutschen Nordseeküste vertreten.

Sonntag, 25. Januar 2026

Blaumeise (Cyanistes caeruleus)

 Meisen (Paridae) 

 

Beschreibung:

Die Blaumeise ist mit einer Körperlänge von knapp zwölf Zentimetern deutlich kleiner als die Kohlmeise. Die hellblauen Gefiederpartien am Kopf und auf der Oberseite treten in Mitteleuropa bei keinem anderen Singvogel auf und erlauben so eine einfache Bestimmung. Der dunkel hornbraune Schnabel ist verglichen mit dem verwandter Arten kurz und hoch. Die Iris ist braun, die Füße sind dunkel blaugrau, die Krallen grau. 

 Ökologie:

 Häufig sieht man Blaumeisen, wenn sie an den äußeren Zweigen von Bäumen nach Insekten suchen. Dabei klettern sie flink und oft auch kopfüber umher. Für ihre Nester suchen sich Blaumeisen Höhlen, die sie mit Tierhaaren und Moos auspolstern, sie nehmen aber auch gerne Nistkästen an. Eier legen sie ab Mitte April.

 Blaumeisen fressen gerne kleine Insekten, Larven, Spinnen und Sämereien. Im Winter passen sich die Blaumeisen an und werden zu Körnerfressern. Dann fressen sie Nüsse, Sonnenblumenkerne und Meisenknödel, aber auch Äpfel und Beeren.



Vorkommen:

Das Verbreitungsgebiet der Blaumeise ist bis auf zwei kleine Bereiche im Norden und Süden des Iran auf die Westpaläarktis beschränkt. 

Die Blaumeise kann man in Lebensräumen mit vielen Gehölzen antreffen, vor allem in Laub- und Mischwäldern, Parks oder Gärten. In Nadelwäldern halten sie sich eher selten auf.