Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Gruppen und Familien suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Freitag, 17. April 2026

Getreidewanze (Aelia acuminata)

 Baumwanzen (Pentatomidae)

 

Diese kleine Wanze wird auch Spitzling genannt, wegen ihres langgestreckten zugespitzten Kopfes

 Die erwachsenen Tiere sind knapp 1 cm groß. Die Färbung ist gelblich-weiß und auf der Oberseite sind mehrere braune Streifen. Der Körper ist fein punktförmig strukturiert. Neben der Kopfform sind für die Art außerdem zwei kleine schwarze Flecken an den Schenkeln der mittleren und hinteren Beine charakteristisch. 

 Die Wanze lebt auf verschiedene Süßgräsern. Im Frühjahr legt das Weibchen ca. 12 Eier unterhalb der Ähren ab. Die schlüpfenden Jungtiere durchlaufen fünf Larvenstadien bis zum erwachsenden Tier. Es wird eine Generation pro Jahr gebildet. Die adulten Tiere überwintern.

Die Getreidewanze ist in Europa, Nordafrika bis nach Nord-China weit verbeitet. Es werden verschiedenste Lebensräume besiedelt, mit Ausnahme von kühlen und feuchten Biotopen.

Diese kleine Wanze zeigt dem Naturgärtner, das Blühpflanzen alleine keinen Naturgarten ausmachen. Auch Flächen mit Gräsern sind für viele Insekten ein Lebensraum.

Donnerstag, 16. April 2026

Graue Gartenwanze (Rhaphigaster nebulosa)

     Baumwanzen (Pentatomidae)

 

 Beschreibung:

Die Wanze erreicht eine Länge von 14 bis 16 Millimeter. Sie ist schmutzig graugelb bis braun gefärbt mit ungleichmäßig verteilten Punktgruben auf der Körperoberseite. Die Membran der Vorderflügel ist häufig dunkelbraun gefleckt. Der Seitenrand des Hinterleibs ist mit einem schwarz gelben Muster versehen. Die Fühler sind vom ersten bis zweiten Glied schwarz, vom dritten bis zum fünften geringelt, wobei jeweils die proximalen Hälften hellgelb gefärbt sind.

 

Lebensweise: 

 Die Wanze lebt auf und von verschiedenen Laubgehölzen. Gelegentlich saugt sie auch an toten Insekten. Die Weibchen kleben im späten Frühling etwa 40 Eier in Streifen oder Scheiben an Pflanzenteile. Die schlüpfenden jungen Wanzen sind in ihrer Färbung variabel und flügellos. Erst ab dem dritten Nymphenstadium sind kurze Stummelflügel erkennbar. Zur Feindabwehr besitzen die Jungwanzen Stinkdrüsen auf dem Rücken, bei den adulten Tieren befinden sich diese an der Unterseite der Brust. Bei Bedrohung wird ein stark riechendes Sekret abgegeben. Die Gartenwanze ist kein guter Flieger, sie gibt bei ihrem schwerfälligen Flug laute Summtöne von sich.

Die Graue Gartenwanze ist tagaktiv und wärmeliebend. Wie alle Baumwanzen bildet sie nur eine Generation pro Jahr. Die Überwinterung erfolgt gern an efeubewachsenen Wänden. Bei der Suche nach einem geeigneten Winterversteck (Ritzen oder Spalten) verirrt sie sich auch in Häuser. Die Adulten sind schon an den ersten warmen Tagen sehr früh im Jahr aktiv.

 

Verbreitung:

 Die Graue Gartenwanze ist in Europa und Nordafrika weit verbreitet, in Mitteleuropa im Süden häufiger als im Norden und hier die einzige Art der Gattung Rhaphigaster.

 In Deutschland hat sich die Art, etwa seit dem Jahr 2000, stark nach Norden hin ausgebreitet.

 

Mittwoch, 15. April 2026

Weißstorch (Ciconia ciconia)

Störche (Ciconiidae) 

Der Weißstorch lässt sich nur selten an der Küste beobachten, ab und zu hat man das Glück einen Durchzügler zu beobachten.

 

 
Aussehen:

Der Weißstorch unverkennbar. Er ist überwiegend weiß bis auf die Schwungfedern und Teile der Flügeloberseiten, die auffällig schwarz sind. Beine und der lange Schnabel sind rot.


Lebensraum:

Er lebt in abwechslungsreichen, offenen Kulturlandschaften mit Feuchtwiesen, Fließgewässern, Weiden und Wiesen.

Die großen Nester aus Zweigen bauen Weißstörche häufig auf Schornsteinen oder Dächern, Masten und Kirchtürmen. Seltener brüten sie auch auf Bäumen. Sie haben einen ruhigen Segelflug und strecken ihre langen Hälse dabei gerade hervor.

 

                                            Brutgebiete in Deutschland Quelle: avi-auna.info

 Nahrung:

Der Weißstorch frisst vor allem Mäuse, Amphibien, Reptilien, Regenwürmer und Insekten.




Sonntag, 5. April 2026

Kirschpflaume (Prunus cerasifera),

 Rosengewächse (Rosaceae)

 


 Ab Mitte März bis Anfang April beginnt die Blütezeit der Kirschpflaumen und die Bäume oder Sträucher fallen durch  weiße Blütenpracht auf.

 

Aussehen:

 Kirschpflaumen wachsen als laubabwerfender großer Strauch oder kleiner Baum bis zu 8 Meter hoch. Nach der Blüte werden etwa kirschgroße, rundliche und farblich sehr variabel von gelb über rot bis dunkelviolette Früchte gebildet. Der Geschmack der saftigen und süß-säuerlichen Früchte kann von Baum zu Baum stark variieren.

 Ökologie:

 

 Vorkommen:

Die ursprüngliche Heimat der Kirschpflaume liegt im Balkan und Klein- bis Mittelasien. Sie ist schon seit langer Zeit in Kultur. Die Kirschpflaume wächst in Obstanbaugebieten verbreitet verwildert an Straßenrändern, Waldrändern und Bächen sowie in aufgegebenen Obstplantagen. Besonders rotblättrige Zuchtformen dienen als Zierpflanzen in Gärten und Parks. 

                                                       Verbreitung in Deutschland Quelle: Floraweb

 

 Verwendung:

Die Früchte eignen sich zum Rohverzehr oder zur Herstellung von Marmeladen.

 



 

Samstag, 4. April 2026

Teichfrosch (Pelophylax kl. Esculentus )

Echte Frösche (Ranidae)

 

Die ersten Teichfrösche lassen sich in den Gräben und naturnahen Gartenteichen beobachten.



Mittwoch, 1. April 2026

Grünfink (Chloris chloris)

 Finken (Fringillidae)

 


 
Der
Grünfink ist ein kräftig gebauter Singvogel aus der Familie der Finken. Er ist etwa so groß wie ein Haussperling (ca. 15 cm) und zeichnet sich durch seinen dicken, hellen Schnabel sowie gelbe Farbakzente an Flügeln und Schwanz aus.
 
Aussehen:
  • Männchen: Haben ein überwiegend olivgrünes bis gelbgrünes Gefieder; die Unterseite leuchtet intensiver gelbgrün.
  • Weibchen: Sind matter gefärbt, eher braungrau mit einer leichten Längsstreifung auf der Unterseite.
  • Jungvögel: Ähneln den Weibchen, sind aber deutlich stärker gestreift.
Lebensweise & Verhalten:
  • Lebensraum: Als Kulturfolger bewohnt er Gärten, Parks, Friedhöfe und Waldränder, sofern dichte Hecken oder Gebüsche zum Nisten vorhanden sind.
  • Ernährung: Er ist fast reiner Vegetarier und frisst Sämereien (besonders Sonnenblumenkerne), Knospen, Früchte und sehr gerne Hagebutten. Nur die Jungvögel werden anfangs mit Insekten wie Blattläusen gefüttert.
  • Gesang: Sein Gesang ist zwitschernd und trillernd (ähnlich einem Kanarienvogel) und enthält oft ein charakteristisches, raues „Dschräääh“.
  • Zugverhalten: In Deutschland ist er meist ein Standvogel, der das ganze Jahr über bleibt; nördliche Populationen sind Teilzieher.
Fortpflanzung:
 
Grünfinken brüten von April bis Juni (teilweise bis August) meist zweimal pro Jahr. Das napfförmige Nest wird gut versteckt in dichten Hecken oder Nadelbäumen gebaut. Ein Gelege besteht typischerweise aus 4 bis 6 weißlichen Eiern mit braunen Punkten.