Echte Frösche (Ranidae)
Die ersten Teichfrösche lassen sich in den Gräben und naturnahen Gartenteichen beobachten.Wildes Norden.
In „Wildes Norden“ zeige ich die Wildnis der Stadt mit spannenden und überraschenden Einblicken in die Artenvielfalt der wilden Nörder.
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Samstag, 4. April 2026
Mittwoch, 1. April 2026
Grünfink (Chloris chloris)
Finken (Fringillidae)
- Männchen: Haben ein überwiegend olivgrünes bis gelbgrünes Gefieder; die Unterseite leuchtet intensiver gelbgrün.
- Weibchen: Sind matter gefärbt, eher braungrau mit einer leichten Längsstreifung auf der Unterseite.
- Jungvögel: Ähneln den Weibchen, sind aber deutlich stärker gestreift.
- Lebensraum: Als Kulturfolger bewohnt er Gärten, Parks, Friedhöfe und Waldränder, sofern dichte Hecken oder Gebüsche zum Nisten vorhanden sind.
- Ernährung: Er ist fast reiner Vegetarier und frisst Sämereien (besonders Sonnenblumenkerne), Knospen, Früchte und sehr gerne Hagebutten. Nur die Jungvögel werden anfangs mit Insekten wie Blattläusen gefüttert.
- Gesang: Sein Gesang ist zwitschernd und trillernd (ähnlich einem Kanarienvogel) und enthält oft ein charakteristisches, raues „Dschräääh“.
- Zugverhalten: In Deutschland ist er meist ein Standvogel, der das ganze Jahr über bleibt; nördliche Populationen sind Teilzieher.
Dienstag, 31. März 2026
Buchfink (Fringilla coelebs)
Finken (Fringillidae)
Der Buchfink ist einer der häufigsten und bekanntesten Singvögel in Europa. In Deutschland gilt er nach der Amsel als die zweithäufigste Brutvogelart. Auch in Norden ist er häufig anzutreffen.
Aussehen
Buchfinken sind etwa spatzengroß (14–16 cm) und wiegen rund 20 Gramm. Beide Geschlechter tragen zwei markante weiße Flügelbinden, die auch im Flug gut sichtbar sind.
* Männchen: Sehr farbenfroh mit blaugrauem Scheitel und Nacken, rotbraunen Wangen und einer weinroten Brust.
* Weibchen: Schlichter gefärbt in Braun- und Olivtönen, was ihnen eine gute Tarnung beim Brüten bietet.
Stimme und Gesang:
Berühmt ist der Buchfink für seinen laut schmetternden Gesang, den sogenannten Finkenschlag. Dieser besteht aus einer festen Strophenabfolge, die oft in einem typischen „Schnörkel“ endet. Interessanterweise entwickeln Buchfinken regionale Dialekte, sodass sich ihr Gesang je nach Wohnort leicht unterscheidet. Der namensgebende Ruf klingt wie ein scharfes „Fink“ oder „Pink“.
Lebensraum:
Er ist ein Generalist und lebt überall dort, wo es Bäume gibt – in Wäldern, Parks, Gärten und auf Friedhöfen.
Ernährung:
Im Sommer frisst er hauptsächlich Insekten und Raupen, im Winter stellt er seine Nahrung auf Sämereien und Beeren um. Am Futterhaus sucht er seine Nahrung bevorzugt am Boden.
Zugverhalten:
Buchfinken sind Teilzieher. Während viele Männchen im Winter in Mitteleuropa bleiben, ziehen die Weibchen oft in den wärmeren Süden. Daher rührt auch der lateinische Name coelebs („der Unverheiratete“ oder „Ledige“).
Fortpflanzung:
Die Brutzeit beginnt meist im April. Das Weibchen baut allein ein kunstvolles, mit Moos und Flechten getarntes Nest in einer Astgabel. Ein Gelege umfasst in der Regel 4 bis 6 Eier, die etwa zwei Wochen lang bebrütet werden.
Verbreitung:
Der Buchfink ist in Europa und Nordafrika, aber auch in Westasien verbreitet, wo er vor allem in Wäldern, aber auch in Parkanlagen und großen Gärten bis in etwa 1500 Meter Höhe lebt.
Verbreitung in Deutschland Quelle: Avi.Fauna
Dienstag, 24. März 2026
Austernfischer (Haematopus ostralegus)
Austernfischer (Haematopodidae)
Der Austernfischer ist sicherlich einer der auffälligsten und auch
bekanntesten Wattenmeervögel. Mit seinem schwarz-weißen Gefieder und dem
orange-roten Schnabel ist er unverwechselbar. Und obwohl er gefühlt immer und
überall zu sehen oder, besser, zu hören ist, ist sein Bestand gefährdet.
Aussehen
Der Kopf, der Hals, die Vorderbrust, der Mantel und die Flügeloberseite schwarz gefärbt. Der Rest ist weiß. Am Schwanz hat er eine schwarze Endbinde, und auf der Flügeloberseite erstreckt sich ein weißer Flügelstreifen. Die Beine, der Schnabel, die Augen und der Augenring sind korallenrot.
Verhalten
Mit seinem Schnabel stochert er Watt oder im Boden, um nach Nahrung zu suchen. Die abgeflachte Spitze des Schnabels ermöglicht es ihm sogar, Muscheln und die Panzer von Strandkrabben zu öffnen. Bei der Balz veranstaltet er ein sogenanntes „Trillerzeremoniell“. Er brütet die drei Eier in einer Bodenmulde aus.
Lebensraum und Vorkommen
Der Austernfischer zeigt eine nahrungsbedingte starke Bindung an die unter Gezeiteneinfluss stehende Küste. Er bevorzugt deshalb flache Meeresküsten und Inseln, Mündungsgebiete von Strömen und Flüssen.
Der Austernfischer ist heute der einzige in der westlichen Paläarktis lebende Vertreter der Gattung der Austernfischer.
Nahrung
An der Küste ernähren sich die Austernfischer in erster Linie von Muscheln, Borstenwürmern, Krebsen und Insekten. Aber er wird auch regelmäßig im Binnenland beobachtet wo er nach Regenwürmer sucht.
Brutvorkommen in Deutschland
Donnerstag, 19. März 2026
Aktiontag "Natur & Garten
Die Stadt veranstaltet zusammen mit der VHS und dem hiesigen NABU einen Aktionstag für mehr Natur in Stadt und Garten.
Dazu wurden zahlreiche Vereine und Verbände eingeladen die an diesem Tag Infostände und Vorträge präsentieren.
Auch meine Wenigkeit wird mit einem Infostand anwesend sein und das Hortus-Netzwerk präsentieren und Informationen für naturnahe Gärten anbieten.
Dienstag, 17. März 2026
Silbermöwe (Larus argentatus)
Möwenverwandte (Laridae)
Die bekannteste und am weitesten verbreitete Möwenart an den deutschen Küsten ist die Silbermöwe. Sie ist ein kräftiger Vogel, der eine Körperlänge von bis zu 60 cm erreicht.
Auch als "Touristenschreck" mit Vorliebe für Fischbrötchen, Pommes und Eiskugeln ist sie bekannt.
Aussehen:
Erwachsene Vögel haben einen weißen Körper, eine hellgraue Oberseite und schwarze Flügelspitzen. Ein markantes Merkmal ist der kräftige gelbe Schnabel mit einem roten Punkt an der Unterseite. Die Beine sind meist rosa.
Junge Silbermöwen sind braun gesprenkelt und benötigen etwa vier Jahre, bis sie das vollständige Erwachsenengefieder tragen.
Lebensweise:
Sie brütet in Kolonien, meist in Dünen oder auf Klippen. Als geschickter "Kulturfolger" findet man sie heute auch oft in Küstenstädten, wo sie gezielt nach Abfällen sucht.
Verhalten und Ernährung:
Silbermöwen sind Allesfresser. Ihre Nahrung besteht aus Fischen, Krebstieren und Muscheln, aber auch aus Jungvögeln, Eiern und menschlichen Speiseresten. Bekannt sind sie für ihre Intelligenz beim Nahrungserwerb, etwa wenn sie Muscheln aus der Höhe auf harten Boden fallen lassen, um die Schale zu knacken.
Verbreitung:
Sie ist an den Küsten Nord- und Westeuropas sowie an Nord- und Ostsee weit verbreitet. Ihr Brutgebiet erstreckt sich von Island und den Britischen Inseln über die französische Atlantikküste bis nach Fennoskandien und Nordwestrussland. Sie ist ein häufiger Stand- und Teilzieher, der auch im Binnenland brütet.
Samstag, 14. März 2026
Kreuzblütler (Brassicaceae)
Beschreibung:
Das Hirtentäschel ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze.Die
schmalen, länglichen, gezähnten bis fiederspaltigen Blätter sind in
einer grundständigen Rosette angeordnet. Der 10 - 50cm hohe traubige
Blütenstand ist einfach oder verzweigt und trägt zahlreiche weiße
Blütchen, aus denen sich später die bekannten herzförmigen bis
dreieckigen Schötchen entwickeln.
Ökologie:
Diese sehr anpassungsfähige Pflanze hat keine ausgeprägte Blütezeit und
kann daher fast das ganze Jahr über blühend angetroffen werden. Die
Blüten werden durch Schwebfliegen und kleinen Bienen bestäubt.
Vorkommen:
Das Hirtentäschel kommt in ganz Europa vor, mit dem Schwerpunkt in
Mitteleuropa. Besiedelt werden Ruderalstellen, Äcker und Gärten. Es ist
Stickstoff- und Lichtliebend und bevorzugt daher nährstoffreiche Böden.
Nutzung:
Das Hirtentäschel ist eine alte Heilpflanze und wurde in der
ostfriesischen Volksheilkunde zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
und Regulierung des Blutdrucks verwendet. Vielerorts diente es auch als
Wildgemüse.









