Säbelschnäbler (Recurvirostridae)
In „Wildes Norden“ zeige ich die Wildnis der Stadt mit spannenden und überraschenden Einblicken in die Artenvielfalt der wilden Nörder.
Säbelschnäbler (Recurvirostridae)
Hasen (Leporidae)
Man sieht ihn relativ häufig, bekommt ihn aber selten gut vor die Kamera.
Der Feldhase besiedelt offene und halboffene Landschaften. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile der südwestlichen Paläarktis; durch zahlreiche Einbürgerungen kommt der Feldhase heute jedoch auf fast allen Kontinenten vor. Aufgrund der starken Intensivierung der Landwirtschaft ist der Bestand des Feldhasen in vielen Regionen Europas rückläufig.
Feldhasen ernähren sich wie alle echten Hasen rein pflanzlich. Sie fressen grüne Pflanzenteile, aber auch Knollen, Wurzeln und Getreide, sowie vor allem im Winter die Rinde junger Bäume.
Sichtungen in D, A und CH 2026
Edellibellen (Aeshnidae)
Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist eine Großlibelle aus der Familie der Edellibellen.
Grundfärbung dunkelbraun bis schwarz mit breiten, mosaikartigen grünen und blauen Flecken auf Brust und Hinterleib. Die Männchen zeigen leuchtend grüne Bruststreifen.
Besiedelt vor allem stehende oder langsam fließende Gewässer wie Teiche, Weiher, Tümpel, Gartenteiche und Waldgewässer die dicht bewachsen sind.
Die adulten Libellen unternehmen ausgedehnte Jagdflüge weit ab von ihren Laichgewässer.
Diese Art ist in ganz Europa und Nordafrika verbreitet und ist eine der häufigsten Großlibellen.
Sichtungen in D, A, CH 2026
Segellibellen (Libellulidae)
Die Blutrote Heidelibelle ist eine mittelgroße Libellenart mit einer Flügelspannweite von maximal sechs Zentimetern. Namensgebend ist der leuchtend blutrote Hinterleib der Männchen, der ihr den charakteristischen Namen verleiht.
Sie besiedelt eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter stehende und langsam fließende Gewässer wie Teiche, Seen, Gräben und Moore. Die Art ist in Europa und Nordafrika weit verbreitet und kommt auch in Teilen Asiens. In Deutschland ist sie ebenfalls häufig anzutreffen.
Die Blutrote Heidelibelle legt ihre Eier bevorzugt in stehenden Gewässern ab und ist für ihre Anspruchslosigkeit bekannt, was ihr Vorkommen in verschiedenen Ökosystemen erklärt.
Sichtungen in D, A und CH 2026
Bei auflaufender Flut ließen sich viele Brachvögel, Rotschenkel und einige
Stockenten beobachten.
Auch einige Löffler waren wieder anwesend.
Bei den Vögeln auf diesem Bild könnte es sich um Grünschenkel handeln.
Die Vogelbeobachtungsstation in Norddeich ist immer für Überraschungen gut.
Echte Radnetzspinnen (Araneidae)
Die Wespenspinne ist eine auffällige Spinnenart mit schwarz-gelber bis schwarz-grüner Färbung auf ihrem Hinterleib. Sie ist leicht an ihrem markanten Aussehen zu erkennen.
Die Wespenspinne bevorzugt sonnige, offene Standorte mit niedriger bis halbhoher Vegetation und hoher Heuschrecken-Population. Man findet sie auf trockenen oder feuchten Wiesen, an Weg- und Waldrändern sowie in hoch grasigen Lebensräumen. Sie ist sowohl Tag- als auch nachtaktiv.
Ab Ende August legen die Weibchen ihre Eier in kugelförmige, bräunliche Kokons. Dabei befindet sich das Eipaket in einem inneren Kokon verpackt, aufgehängt im eigentlichen Kokon. Ein Eipaket kann mehr als hundert Eier enthalten. Die Jungspinnen, die schon bald schlüpfen, überwintern im gut getarnten Kokon. Sobald es für sie warm genug ist, verlassen sie ihren Kokon und entwickeln sich sehr schnell zu erwachsenen Spinnen.
Ihre Verbreitung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark ausgeweitet: Ursprünglich war sie vor allem im südlichen Europa verbreitet, heute findet man sie von Asien über Europa bis nach Nordafrika. In Mitteleuropa war sie bis vor etwa 50 Jahren sehr selten, hat sich aber mittlerweile bis nach Norddeutschland ausgebreitet.
Sichtungen 2026 in D, A und CH