Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Gruppen und Familien suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 26. Juli 2026

Tigerschnegel (Limax maximus)

      Schnegel (Limacidae)



Der Tigerschnegel auch ist eine 10 bis 20 Zentimeter lange Nacktschnecke aus der Familie der Schnegel. Sie ist in Europa weit verbreitet und inzwischen fast weltweit in die gemäßigten Breiten verschleppt worden.

 Die Schnecke wird bis zu 20 Zentimeter lang und fällt wegen seines Raubkatzen-Musters sofort ins Auge. Auf braunem, grau-gelblichen Untergrund findet sich ein wildes Muster aus dunklen länglichen Flecken und Punkten wieder, welches gleichzeitig für den Namen "Tigerschnegel" verantwortlich ist. 

 Diese Schnecke ernährt sich hauptsächlich als Räuber und greift auch andere Nacktschnecken und deren Gelege an. Sehr gerne werden zudem verschiedene Pilze aber auch Aas angenommen. Sie ist kein Gartenschädling!

Die Schnecke findet man in siedlungsnahen Kulturlandschaften wie Feldgehölzen, Hecken, Gebüschen, Gärten, Parks oder alten Industriebrachen regelmäßig. Sie ist damit eine starke Kulturfolgerin und hat auf diese Weise ganz Mitteleuropa besiedelt.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Unterwegs in der Ostermarsch

 

                                                                  Patchwork Family

                                               Ein seltener Anblick. Mutterkuh mit Kalb.


 

 

Samstag, 18. Juli 2026

Ampfer-Spanner (Timandra comae)

Spanner (Geometridae)



Unverwechselbar ist dieser kleine Nachtfalter durch seine charakteristische Flügelzeichnung. Der Falter ist von Mai bis September aktiv und bevorzugt Standorte in einer warmen Temperatur. 

Du kannst ihn beim Besuch von Pflanzen wie der Gewöhnlichen Kratzdistel (Cirsium vulgare), der Schwarzen Flockenblume (Centaurea nigra) oder an Brombeeren (Rubus fruticosus agg.) beobachten. Während der Falter den Nektar dieser Blüten nutzt, fressen die Raupen als Nahrungsspezialisten ausschließlich an Ampfer- und Knötericharten. Interessant ist, dass das Tier als Larve (Raupe) überwintert, um im nächsten Frühjahr seine Entwicklung fortzusetzen. Da die Art oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) lebt, ist sie auf ein naturnahes Umfeld angewiesen. 

Im Garten kannst du diesen Schmetterling unterstützen, indem du heimische Wildstauden und Brombeergebüsche wachsen lässt. Er ist ein vollkommen friedlicher Gartenbewohner und bereichert die Vielfalt deiner direkten Umgebung. Achte besonders in der kalten Jahreszeit darauf, welkes Laub oder Pflanzenstängel nicht zu früh zu entfernen, damit die überwinternden Raupen dort geschützt bleiben.

Dieser Falter ist in ganz Europa anzutreffen. 

Mittwoch, 15. Juli 2026

Heute Vormittag in der Ostermarsch

 

                                                  Graureiher bei der Mäusejagd.

                                                         Ein älteres Küken des Blässhuhns.
 

 

Sonntag, 12. Juli 2026

 




 Ab August biete ich monatliche Termine zur Vogelbeobachtung an. 

 

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

Waldbrettspiel (Pararge aegeria)

      Edelfalter (Nymphalidae)

 


 Das Waldbrettspiel bevorzugt wie der Name bereits verrät Wälder als Lebensraum. Besonders in lichten und warmen Wäldern ist es zu beobachten und sucht dort Bereiche auf, an denen es mit ausgebreiteten Flügeln in der Sonne sitzen kann. Es ist aber auch oft in naturnahen Gärten zu sehen.

 Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 32 bis 45 Millimetern, die Weibchen sind häufig etwas größer als die Männchen. Die Raupen werden etwa 27 Millimeter groß. Ihr Körper ist gelblich Grün und hat einen weiß gerandeten, dunkelgrünen Rückenstreifen. An den Seiten haben sie helle und dunkle Linien. Die Schwanzgabel ist weißlich, der Kopf bläulich Grün. 

 Die männlichen Falter zeigen ein auffälliges Revierverhalten. Sie sitzen auf erhöhten Positionen, von denen aus sie die Umgebung gut beobachten können, und versuchen vorbeifliegende Rivalen zu vertreiben. Sie kehren immer wieder auf ihren Sitzplatz zurück. Waldbrettspiele fliegen nur selten Blüten an, meistens saugen sie an Baumsäften und reifem Obst, aber auch an Pfützen.

Die Raupen fressen an verschiedenen Süß- und Sauergräsern. 

 

Dienstag, 7. Juli 2026

Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus)

      Edelfalter (Nymphalidae)



Der Braune Waldvogel (Aphantopus hyperantus) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und wird im Volksmund auch Schornsteinfeger genannt.

 Es ist ein häufiger, mittelgroßer Falter mit einer Flügelspannweite von 35 bis 42 Millimetern. Die Raupen werden ca. 25 Millimeter lang. Sie sind graubraun oder hell rötlich gefärbt und haben eine dunkle, gleichfarbige und sehr feine Punktierung. Am Rücken verläuft eine dunkle Längslinie, die an den Segmentgrenzen kräftiger, punktförmig verbreitert ist.

 Die Tiere sind von Nordspanien (Kantabrisches Gebirge und östliche Pyrenäen) über fast ganz Europa, im Norden bis nach Irland, Großbritannien und Fennoskandinavien, im Süden bis Nord-Griechenland (Nordmazedonien, Thessalien) verbreitet. Auf den Mittelmeerinseln und in Italien fehlt die Art.

 Sie bewohnen grasige, feuchte oder trockene Waldlichtungen mit Gebüschen. Es besteht eine stark ausgeprägte Bindung an Wald- und Gebüschränder mit Brombeerhecken sowie an hochstaudenreiche Säume.

 Die Raupen fressen an zahlreichen, besonders von Brombeeren gut beschatteten Süß- und Sauergräsern.