Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Blütenfarbe und Familie suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Dienstag, 17. Februar 2026

Große Schwebfliege (Syrphus ribesii)

 Schwebfliegen (Syrphidae) 


 Beschreibung:

Die Körperlänge beträgt 9 - 13 mm; Der Hinterleib ist mit fünf gelben Querbändern auf schwarzen Grund versehen. Das erste gelbe Querband ist in der Mitte unterbrochen. Die Augen sind unbehaart, das Gesicht gelb und die Fühler rotbraun.
Weibchen: Beine ganz gelb; Hinterschenkel gelb. Männchen: Hinterschenkel mindestens zur Hälfte schwarz, Hinterschenkel außen an der Spitze mit kleinen schwarzen Härchen.
Die Flügel sind leicht braun getönt.


Verbreitung:

Von Island und Skandinavien nach Süden bis zur Iberischen Halbinsel und zum Mittelmeer; Kanarische Inseln; von Irland nach Osten durch den größten Teil Europas in die Türkei, die europäischen Teile Russlands und nach Afghanistan; vom Ural zur Pazifikküste (Kurilen); Japan; Nordamerika von Alaska südwärts bis zu den zentralen Teilen der USA.
Lebensraum:

Es werden Laub- und Nadelwälder und verschiedene offene Lebensräume besiedelt
Als Kulturfolger ist die Art in Parks, Gärten, Obstplantagen, auf Gartenbauflächen und Feldern zu finden.


Lebensweise:

Die Große Schwebfliege fliegt in mehreren Generationen von April bis November. Die Erwachsenen besuchen eine breite Palette von Kräutern, Bäumen und Sträuchern. Die Weibchen bevorzugen viele Pollen, die die Aminosäuren und Proteine ​​liefern, die sie für die Eierproduktion benötigen. Die Männchen fressen Pollen vor allem zu Beginn ihres Erwachsenenlebens, weil sie die Samenproduktion anregen. Später wechseln sie vollständig zu Nektar, der energiereichen Zucker zur Deckung des erhöhten Energiebedarf beim Schweben enthält. Die Männchen schweben in 2 bis 5 m Höhe und verteidigen ihr Territorium. Auch die Weibchen schweben, allerdings weniger häufig als die Männchen.
Die räuberischen Larven ernähren sich bevorzugt von verschiedenen Blattlausarten. Sie durchlaufen 3 Larvenstadien und fressen in Abhängigkeit von der Art, Größe und den Entwicklungsstadien der Beute 200 bis mehr als 750 Blattläuse.
Die ausgewachsenen Larven haben eine optionale Ruhepause und überwintern in der obersten Bodenschicht.

Untersuchungen haben ergeben, dass Larven viel toleranter gegenüber niedrigen Temperaturen als ausgewachsene Schwebfliegen sind. Unter Laborbedingungen überstanden die Larven von Syrphus ribesii Temperaturen von -35°C. Im Winter verursacht feuchtwarmes Wetter eine größere Sterblichkeit bei den Larven als kaltes Frostwetter.

Montag, 16. Februar 2026

Sonntag, 15. Februar 2026

Blässhühner


 Im Winter versammeln sich oft die Blässhühner in größeren Ansammlungen im Norder Tief. In der warmen Jahreszeit sind sie während der Brutzeit paarweise, ansonsten als notorische Einzelgänger unterwegs.

Blässgänse

 


In der Ostermarsch unweit des Norder Tiefs, hatten sich an die hundert Blässgänse versammelt. Ein seltener Anblick, bisher hatte ich Blässgänse nur in kleinen Trupps die sich unter andern Gänsen aufhielten gesehen.

Gemischte Enten

Wenn sich größere Gruppen an Stockenten versammeln, lohnt es sich genauer hinzu schauen. Hier haben sich Krickenten unter die Stockenten gemischt.

Diese bunte Schar habe ich am Schlicktief, einem Seitenarm des Norder Tiefs fotografiert. 

Samstag, 14. Februar 2026

Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria)

      Schwebfliegen (Syrphidae) 


 
Die Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria) ist die größte und schnellste Schwebfliege Mitteleuropas.
Ihr Aussehen ähnelt der heimischen Hornisse (Vespa crabro).
Die Fliegen erreichen eine Körperlänge von 16 bis 22 Millimetern und sind damit für mitteleuropäische Schwebfliegen relativ groß. 

Die weiblichen Fliegen legen ihre Eier in die Nestern von Wespen, Hornissen oder Hummeln.  Nach dem Schlupf ernähren sich die Larven von toten und sterbenden Insekten und Detritus. Somit nimmt die Larve eine Art „Hygienefunktion“ durch Kadaverbeseitigung in den Nestern wahr. 
Die Larve verpuppt sich im Erdreich, wo sie als Puppe überwintert. Im nächsten Frühjahr, etwa ab Anfang Mai, schlüpft eine neue Generation Hornissenschwebfliegen.

Hornissenschwebfliegen kommen in Europa und Asien bis in den Westen Sibiriens sowie in Nordafrika vor. Im Zuge der Klimaerwärmung dehnt sich zu Beginn des 21. Jh. das Verbreitungsgebiet ins südliche Nordeuropa aus.
Sie leben auf Wiesen in der Nähe von Wäldern und fliegen in Mitteleuropa meist von Mai/Juni bis September. Die Fliegen saugen Nektar an verschiedenen blühenden Pflanzen, wie beispielsweise an Baldrian, Oregano, Ross-Minze, Skabiosen, Hartriegel, Liguster, Kuhschellen oder Portulakgewächsen.

Donnerstag, 12. Februar 2026

Graureiher (Ardea cinerea)

 Reiher (Ardeidae) 


 Der Graureiher lässt sich häufig im Stadtgebiet beobachten.

Beschreibung:

Der Graureiher ist relativ groß und kräftig. Das Gefieder an der Oberseite ist überwiegend blaugrau. Die Schwungfedern und die Handdecken sind schwarz. Die Unterseite sowie die Kopfseiten sind weißlich. Am Kopf befinden sich schwarze Scheitelfedern, die etwas verlängert sind. Der Hals ist teilweise rosa angehaucht und schwarz gestrichelt.

 Ökologie:

 Graureiher ernähren sich vor allem von Fischen und Amphibien. Sie fressen jedoch unter anderem auch Mäuse, Insekten oder Regenwürmer.

 Als Ruhe- und Nistbäume nutzt er hohe Bäume, die möglichst frei von Störungen sind. 


Vorkommen:

 Mittlerweile besiedeln Graureiher die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie brüten meist auf Bäumen in Kolonien und halten sich häufig an Ufern von Flüssen, Seen und Teichen, an Küstenlagunen und auf Wiesen oder Äckern auf.

 Die Art ist in den milderen und südlichen Regionen Europas und Asiens zu finden, außerdem im gesamten südlichen Afrika mit Ausnahme der südlichen Küstennamib.