Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Blütenfarbe und Familie suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Montag, 16. Februar 2026

Sonntag, 15. Februar 2026

Blässhühner


 Im Winter versammeln sich oft die Blässhühner in größeren Ansammlungen im Norder Tief. In der warmen Jahreszeit sind sie während der Brutzeit paarweise, ansonsten als notorische Einzelgänger unterwegs.

Blässgänse

 


In der Ostermarsch unweit des Norder Tiefs, hatten sich an die hundert Blässgänse versammelt. Ein seltener Anblick, bisher hatte ich Blässgänse nur in kleinen Trupps die sich unter andern Gänsen aufhielten gesehen.

Gemischte Enten

Wenn sich größere Gruppen an Stockenten versammeln, lohnt es sich genauer hinzu schauen. Hier haben sich Krickenten unter die Stockenten gemischt.

Diese bunte Schar habe ich am Schlicktief, einem Seitenarm des Norder Tiefs fotografiert. 

Samstag, 14. Februar 2026

Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria)

      Schwebfliegen (Syrphidae) 


 
Die Hornissenschwebfliege (Volucella zonaria) ist die größte und schnellste Schwebfliege Mitteleuropas.
Ihr Aussehen ähnelt der heimischen Hornisse (Vespa crabro).
Die Fliegen erreichen eine Körperlänge von 16 bis 22 Millimetern und sind damit für mitteleuropäische Schwebfliegen relativ groß. 

Die weiblichen Fliegen legen ihre Eier in die Nestern von Wespen, Hornissen oder Hummeln.  Nach dem Schlupf ernähren sich die Larven von toten und sterbenden Insekten und Detritus. Somit nimmt die Larve eine Art „Hygienefunktion“ durch Kadaverbeseitigung in den Nestern wahr. 
Die Larve verpuppt sich im Erdreich, wo sie als Puppe überwintert. Im nächsten Frühjahr, etwa ab Anfang Mai, schlüpft eine neue Generation Hornissenschwebfliegen.

Hornissenschwebfliegen kommen in Europa und Asien bis in den Westen Sibiriens sowie in Nordafrika vor. Im Zuge der Klimaerwärmung dehnt sich zu Beginn des 21. Jh. das Verbreitungsgebiet ins südliche Nordeuropa aus.
Sie leben auf Wiesen in der Nähe von Wäldern und fliegen in Mitteleuropa meist von Mai/Juni bis September. Die Fliegen saugen Nektar an verschiedenen blühenden Pflanzen, wie beispielsweise an Baldrian, Oregano, Ross-Minze, Skabiosen, Hartriegel, Liguster, Kuhschellen oder Portulakgewächsen.

Donnerstag, 12. Februar 2026

Graureiher (Ardea cinerea)

 Reiher (Ardeidae) 


 Der Graureiher lässt sich häufig im Stadtgebiet beobachten.

Beschreibung:

Der Graureiher ist relativ groß und kräftig. Das Gefieder an der Oberseite ist überwiegend blaugrau. Die Schwungfedern und die Handdecken sind schwarz. Die Unterseite sowie die Kopfseiten sind weißlich. Am Kopf befinden sich schwarze Scheitelfedern, die etwas verlängert sind. Der Hals ist teilweise rosa angehaucht und schwarz gestrichelt.

 Ökologie:

 Graureiher ernähren sich vor allem von Fischen und Amphibien. Sie fressen jedoch unter anderem auch Mäuse, Insekten oder Regenwürmer.

 Als Ruhe- und Nistbäume nutzt er hohe Bäume, die möglichst frei von Störungen sind. 


Vorkommen:

 Mittlerweile besiedeln Graureiher die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie brüten meist auf Bäumen in Kolonien und halten sich häufig an Ufern von Flüssen, Seen und Teichen, an Küstenlagunen und auf Wiesen oder Äckern auf.

 Die Art ist in den milderen und südlichen Regionen Europas und Asiens zu finden, außerdem im gesamten südlichen Afrika mit Ausnahme der südlichen Küstennamib. 

 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Öffentliches PollenNet Citizen-Science-Projekt mit Flora Incognita


 Öffentliches PollenNet Citizen-Science-Projekt mit Flora Incognita

An  PollenNet-Studie können alle Interessierten teilnehmen! Über die App Flora Incognita werden in den kommenden Monaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Blütenbilder von Hasel, Birke, Erle, Gräsern, Beifuß und Ambrosia gesammelt. Dafür genügt es, in der App das Projekt „PollenNet“ freizuschalten.


Besonders wertvoll sind Aufnahmen früher Blühstadien, also auch dann, wenn die Blüten noch geschlossen sind oder gerade beginnen sich zu öffnen. Nur so lässt sich erforschen, wie frühzeitig sich die spätere Pollenfreisetzung vorhersagen lässt. Als kleiner zusätzlicher Anreiz können Teilnehmende in der App Abzeichen für Beiträge in den jeweiligen Blühphasen sammeln!

Mehr Information zum Citizen-Science-Projekt sind hier verfügbar: PollenNet Citizen Science mit Flora Incognita


Ziel dieses Citizen-Science-Projekts ist es, möglichst viele Bilder der Zielarten in allen Blühstadien zu erfassen, von der Knospe bis zur verblühten Blüte. Diese Daten bilden die Grundlage, um künftig die Pollenbelastung der Luft mit dem Blühstadium der Pflanzen verknüpft vorhersagen zu können.


Systematische Erfassung von Blühstadien durch Citizen Scientists

Um den Zusammenhang zwischen gemessenem Pollenflug und dem Entwicklungsstadium allergener Pflanzen (Phänologie) zu verstehen, dokumentieren Citizen Scientists während des Studienzeitraums regelmäßig die Blüten ausgewählter Arten. Im Umkreis von 200 Metern um jede Pollenfalle werden hierzu systematisch Pflanzen beobachtet und fotografiert.


Parallel zum wöchentlichen Wechsel der Objektträger erfassen geschulte Teilnehmende zunächst die Blüten eines Haselstrauchs und einer Birke – vom geschlossenen Zustand im Winter bis zum Verblühen im Frühjahr. Im weiteren Verlauf der Studie verschiebt sich der Fokus auf Gräser, Beifuß und Ambrosia.


Der so entstehende, standardisierte Bilddatensatz bildet die Grundlage für ein Modell, das automatisch erkennen kann, in welchem Blühstadium sich eine allergene Pflanze befindet