Am Sonntag ist es wieder soweit.
Wildes Norden.
In „Wildes Norden“ zeige ich die Wildnis der Stadt mit spannenden und überraschenden Einblicken in die Artenvielfalt der wilden Nörder.
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Freitag, 9. Oktober 2026
Freitag, 2. Oktober 2026
Grasfrosch (Rana temporaria)
Echte Frösche (Ranidae)
Der Grasfrosch ist eine unserer häufigsten Amphibienarten und kann eine Größe von elf Zentimetern erreichen. Die Oberseite ist gelb-, rot- bis schwarzbraun. Häufig besitzen die Tiere größere Flecken, welche mitunter die Grundfarbe fast verdecken können. Das Trommelfell ist auffallend dunkelbraun und fast so groß wie das Auge.
Der Grasfrosch besiedelt ein breites Spektrum stehender und fließender Gewässer. Vor allem dauerhaft stehende Gewässer wie kleine Teiche und Weiher werden dabei bevorzugt besiedelt. Hier laichen die Grasfrösche ab und können auch am Gewässergrund überwintern. Als Landlebensräume werden Grünland, Saumgesellschaften, Gebüsche, Gewässerufer, Wälder, Gärten, Parks sowie Moore besiedelt.
Der Grasfrosch besiedelt große Teile Europas und ist von der Iberischen Halbinsel über Mitteleuropa bis nach Sibirien verbreitet. In Deutschland ist er von der Nord- und Ostseeküste bis in die Alpen geschlossen verbreitet und oftmals eine häufige Art.
Sonntag, 27. September 2026
Vogelbeobachtung in Norden-Norddeich am 27.9.2026
Schätzungsweise bis zu 500 große Brachvögel tummelten sich an der Wasserlinie.
Durch einen Mäusebussard aufgescheucht war ein wildes Geflatter am Himmel.
An diesem Vormittag wurden folgend Vogelarten gesichtet:
Austernfischer
Eiderente
Großer Brachvogel
Grünschenkel
Kiebitz
Kormoran
Krähe
Mäusebussard
Silbermöwe
Silberreiher
Star
Steinwälzer
Stockente
Sturmmöwe
Turmfalke
Freitag, 25. September 2026
Samstag, 19. September 2026
Brachvogel (Numenius arquata)
Schnepfenvögel (Scolopacidae)
Wie sein Name vermuten lässt, handelt es sich um die größte Brachvogelart. Auffällig für den graubraun gefleckten Vogel ist sein langer, gebogener Schnabel. Diesen nutzt er, um Nahrung vom Boden, aus Erdlöchern und Flachwasser zu entnehmen oder im weichen Substrat aufzuspüren.
Die Stimme ist ein lauter, sehr melodisch klingender, wehmütiger Ruf, der wie „kuri li“ klingt und ist fast schon charakterisch für das Wattenmeer wie die Rufe der Möwen.
Der Große Brachvogel brütet in Mooren und Feuchtwiesen sowie in offenen Marschen. Sein bevorzugtes Habitat während der Brutzeit sind großflächige, offene, gut überschaubare feuchte Regenmoore. Er brütet außerdem in Moorheiden, auf Calluna-Heiden mit Feuchtstellen, auf Feuchtgrünland sowie gelegentlich auch auf Äckern, wenn sich diese in der Nähe von Grünland befinden.
Im Winter leben die Brachvögel an den Küsten und im Watt, zudem im Binnenland auf Feldern und Feuchtwiesen. Ihre Hauptverbreitungsgebiete sind Nord- und Mitteleuropa sowie die Britischen Inseln; in Deutschland findet man sie in den feuchten Niederungen der Weser-Ems-Region. Im Winter ziehen die Vögel an die Küsten in West- und Südeuropa.
Der Große Brachvogel ist von Europa bis Sibirien in zwei Unterarten verbreitet. Im nördlichen und östlichen Europa gibt es noch zusammenhängende Verbreitungsgebiete, die nach Süden und Westen hin lückiger werden.
Der Bestand ist seit Jahren rückläufig.
Brutgebiete in Deutschland
Donnerstag, 17. September 2026
Sturmmöwe (Larus canus)
Donnerstag, 10. September 2026
Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)
Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
Wer schon mal erst am frühen Morgen nachhause kam, wurde mit Sicherheit schon von seinem Gesang begleitet: Pfeifende Töne, die in das charakteristische Knirschen übergehen. Bereits 70 Minuten vor Sonnenaufgang ist dies einer der ersten heimischen Klänge, die es im Frühling bei uns zu hören gibt.
Dieser sehr agile Vogel gehört zur Familie der Fliegenschnäpper und ist ca. 15 cm groß. Er hat ein grau-schwarzes Gefieder und den namensgebenden langen, rostroten Schwanz, mit dem er gerne mal vibriert.
Waren Hausrotschwänze vor 250 Jahren noch ausschließlich in Gebirgsregionen beheimatet, haben sie sich mittlerweile als Kulturfolger an urbane Lebensräume angepasst und sind nun auch in Parks und Gärten etabliert. Dort nisten sie als typische Gebäudebrüter in Spalten und Höhlen. Sie wählen gerne Simse, Balken und Maueröffnungen in alten Häusern und Scheunen, wo sie von März bis Juli 4 bis 6 hellblaue Eier ins Nest legen, das vom Weibchen gebaut wird.
Die Nahrung des Hausrotschwanzes besteht vor allem aus wirbellosen Kleintieren, aber auch pflanzliche Nahrung, insbesondere Beeren, spielt eine gewisse Rolle.
Die Hausrotschwänze in Mitteleuropa sind spät wandernde Kurzstreckenzieher und überwintern überwiegend im Mittelmeerraum bis an den Nordrand der Sahara und bis zur Sinai-Halbinsel. Die Rückwanderung in die Brutgebiete beginnt teilweise schon im Januar.





