Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Gruppen und Familien suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Dienstag, 26. Mai 2026

Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus),

Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)



Der gewöhnliche Schneeball ist ein sommergrüner 2 bis 4 Meter hoher Strauch mit gegenständigen Blättern. Die Blätter sind drei- bis fünflappig und haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Ahornblättern.

Von Mai bis August erscheinen weißen die Blütenstände die durch ihre großen duftenden Randblüten auffallen. In der Mitte des Blütenstandes sitzen die Blüten die bestäubt werden sollen. Als Bestäuber dienen überwiegend Fliegen. 

Von August bis November reifen die roten beerenähnlichen Steinfrüchte die als Wintersteher verschieden Vögeln als Nahrung dienen.

Der gewöhnliche Schneeball ist selten im Stadtgebiet, vor allem in feuchten Gebüschen,  sowie an Waldrändern anzutreffen.  Meistens wird er als Zierpflanze gepflanzt und ist verwildert gelegentlich.

 

                                              Natürliche Verbreitung in Deutschland

Die ganze Pflanze wird als Giftig eingestuft. 

Montag, 25. Mai 2026

Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)

Libellen (Odonata) 

 


 Die Hufeisen-Azurjungfer ist nach der großen Pechlibelle die häufigste Libellenart in NDS. Sie kommt in einem sehr breiten Gewässer-Spektrum vor, das von Garten- und Parkteichen über Fischteiche, Abgrabungsgewässer, Altarme, Fließgewässer, bis hin zu Wiedervernässungsflächen in Hochmooren reicht. Die Hauptflugzeit erstreckt sich von Mitte/Ende Mai bis Ende Juli mit einem Maximum im Juni.

 Innerhalb Europas ist C. puella eine der am weitesten verbreiteten und häufigsten Arten.

Die Entwicklung der Larven dauert von der Eiablage bis zum Schlüpfen der fertigen Libelle ein Jahr. Die Larven überwintern in ihren Gewässern.

 

Samstag, 23. Mai 2026

Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica)

 Schnepfenvögel (Scolopacidae)

 

 

Die Pfuhlschnepfe ist ein Brutvogel des äußersten Nordens von Skandinaviens und brütet in Tundren und Mooren der Taiga. Sie besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Uferschnepfe, hat allerdings kürzere Beine und einen etwas kürzeren, nach oben gebogenen Schnabel. Darüber hinaus kann man sie deutlich seltener bei uns beobachten. Sie zieht fast ausschließlich an der Küste entlang in ihre Wintergebiete in Westeuropa und Westafrika.

 Pfuhlschnepfen ernähren sich von Insekten, Ringelwürmern, kleinen Krebstierchen und Weichtieren.

 Weltweit gilt sie als potenziell gefährdet.


Vorkommen in Deutschland während der Zugzeit.




 

Freitag, 22. Mai 2026

Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)

 Regenpfeifer (Charadriidae)

 


 Der  Sandregenpfeifer ist ein Brutvogel  an den Küsten von Nord- und Ostsee. Diese Vogelart leidet besonders unter dem Lebensraumverlust durch die touristische Nutzung der Strände. Aber auch unter Küstenschutzmaßnahmen und der Schiffbarmachung der großen Flüsse. Es ist ihm nicht in dem Maße wie den Flussregenpfeifer gelungen, Sekundärbiotope zu erobern. Der Sandregenpfeifer wird deshalb auf der Roten Liste bedrohter Brutvogelarten in Deutschland in der Kategorie 1 geführt. Er ist vom Aussterben bedroht. 

 Er ernährt sich von Würmern, Schnecken, Krebstieren, Spinnen, Insekten und deren Larven. Ähnlich wie bei den meisten Regenpfeifern erfolgt die Nahrungsaufnahme in einem Rhythmus, der aus einem schnellen Laufen, einem abrupten Abstoppen und einem Picken besteht. Sehr häufig kommt es dabei zu einem Fußtrillern, bei dem der Vogel in rascher Folge auf der Stelle tritt. Dieses Verhalten dient vermutlich dazu, Beutetiere an die Oberfläche zu locken.

Nördliche Populationen sind Langstreckenzieher bis Afrika, mitteleuropäische Kurzstreckenzieher oder Standvogel.

Brutgebiete in Deutschland
 

 

Donnerstag, 21. Mai 2026

Grüne Stinkwanze (Palomena prasina)

 Baumwanzen (Pentatomidae)



Beschreibung:

Die Wanze erreicht eine Länge von 12 bis 13 Millimeter. Vom Frühjahr bis in den Herbst haben die Tiere eine grüne Grundfarbe und sind fein dunkel punktiert, im Herbst verändern sie temperaturgesteuert ihre Färbung zu einem Braun oder Rotbraun, um sich nach der Überwinterung wieder grün zu verfärben.Der Seitenrand des Hinterleibs ist mit einem schwarz gelben Muster versehen. 
 

Lebensweise: 

Die Grüne Stinkwanze lebt bevorzugt auf Laubbäumen wie Erlen und Linden, auf Gebüschen, auf Brennnesseln oder Disteln.  Das Weibchen klebt im späten Frühling etwa 30 Eier in Scheiben an Pflanzenteile. Die schlüpfenden jungen Wanzen sind in ihrer Färbung variabel und flügellos. Erst ab dem dritten Nymphenstadium sind kurze Stummelflügel erkennbar. Zur Feindabwehr besitzen die Jungwanzen Stinkdrüsen auf dem Rücken, bei den adulten Tieren befinden sich diese an der Unterseite der Brust. Bei Bedrohung wird ein stark riechendes Sekret abgegeben. 
Die Graue Gartenwanze ist tagaktiv und wärmeliebend. Wie alle Baumwanzen bildet sie nur eine Generation pro Jahr. Die Überwinterung erfolgt gern an efeubewachsenen Wänden. Bei der Suche nach einem geeigneten Winterversteck (Ritzen oder Spalten) verirrt sie sich auch in Häuser. Die Adulten sind schon an den ersten warmen Tagen sehr früh im Jahr aktiv.

 

 Die Art ist von Nordafrika über ganz Europa bis nach Zentralasien verbreitet. In Mitteleuropa ist die Art meist häufig und nur im Norden seltener. Man findet sie in der Krautschicht und an Laubgehölzen in vielen trockenen bis feuchten Lebensräumen.

Dienstag, 19. Mai 2026

     Zikaden (Auchenorrhyncha)



Die Blutzikade ist ein auffälliges Insekt, das vor allem durch seine rotschwarze Färbung erkennbar ist. 

 Bevorzugt feuchte und trockene Wiesen, Waldränder, Waldlichtungen sowie offenes Grasland mit wenigen Büschen oder Hecken.

 Die Larven leben in Schaumnestern im Boden oder der Bodenstreu, wo sie auch überwintern.

 Die Tiere leben vorwiegend auf hochwüchsigen Kräutern und Gräsern, zum Beispiel Glatthafer, große Brennnessel oder Lupinen. 

 

Montag, 18. Mai 2026

Brandgans (Tadorna tadorna)

      Entenvögel (Anatidae)

 

Die Brandgans ist eine markant gefärbter Vogel und ein typischer Bewohner des Wattenmeeres. Sie fällt durch ihr buntes Gefieder auf: Der Kopf und Hals sind dunkelgrün, die Brust weiß mit einem rostbraunen Brustband, und sie hat schwarze Abzeichen an Schwanz, Schultern und Bauch Männchen besitzen zudem einen größeren Schnabelhöcker.

Die Brandgans ist vor allem im Wattenmeer und an Salzwiesen zu beobachten, besonders gut während der Nahrungssuche im Watt vor und nach dem Hochwasser oder an Hochwasserrastplätzen.

 Auf dem Speiseplan der Brandgans stehen Muscheln, Würmer, Schnecken und Insekten, seltener auch Wasserpflanzen. Im Wattenmeer besteht die Nahrung zum Großteil aus Herzmuscheln.