Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Gruppen und Familien suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Samstag, 27. Juni 2026

Sandknotenwespe (Cerceris arenaria)

 Grabwespen (Spheciformes)

 


 Die Wespe ist schwarz und gelb gefärbt, die Hinterleibssegmente sind mit einer Wespentaille eingeschnürt. Die Beine sind überwiegend gelb. 

Die Wespen fliegen von Mai bis September. Nach der Paarung gräbt das Weibchen einen etwa 20 cm tiefen Gang in den Sand, von dem mehrere Brutzellen abzweigen. Der frei gegrabene Sand wird herausgeschoben, so das der Eingang einem kleinen Krater ähnelt. Danach trägt das Weibchen Rüsselkäfer in das Nest ein, die durch einen Stich an die Ansatzstellen der Beine gelähmt werden und als Nahrung für die Larven dienen. 

 Die Art kommt in Nordostafrika und Europa vor. Sie ist die häufigste Knotenwespe in Mitteleuropa und tritt weit verbreitet und häufig auf. Sie lebt in offenen, sandigen Lebensräumen, oft in der Nähe von Kiefern. Die Nester werden aber auch in Pflasterfugen angelegt, wenn der Untergrund sandig ist.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Im Norddeicher Hafen

 

                                                                      Silbermöwe


                                                               Austernfischer

 

Samstag, 6. Juni 2026

Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)

 Seerosengewächse (Nymphaeaceae)


 

Die Gelbe Teichrose ist eine mehrjährige Wasserpflanze und wird auch Gelbe Teichmummel, Mummel oder Teichkandel genannt de.

Die schwimmenden Blätter sind nieren- bis herzförmig, ledrig-glänzend und können 12–35 cm lang sowie bis zu 20 cm breit werden. Die dottergelben, kugelrunden Blüten haben einen Durchmesser von 3–5 cm und erscheinen von Juni bis August. Die Blüte besitzt vier gelbe Kelchblätter, bis zu 25 Kronblätter, elf bis 22 gelbe Narbenstrahlen und viele gelbe Staubblätter.

Die Gelbe Teichrose gedeiht in sonniger bis schattiger Lage und bevorzugt kalkfreien Boden. 
Die Gelbe Teichrose charakterisiert den Schwimmblattgürtel in verlandenden Gewässern und wird hauptsächlich von Fliegen bestäubt.

 Die Gelbe Teichrose findet man in Europa von Portugal bis Griechenland und von Irland bis Russland und zur Ukraine. Außerdem kommt sie in Algerien, in Westasien, im Kaukasusraum, in Sibirien und Kasachstan vor.

 

                                               Vorkommen in Deutschland.

 

Dienstag, 2. Juni 2026

Narzissenschwebfliege (Merodon equestris)

Schwebfliegen (Syrphidae)


Diese Schwebfliege ist in Europa, in Nordafrika, in Teilen Asiens sowie in Nordamerika beheimatet und lebt in Gärten und Parkanlagen, an Waldrändern oder auf Feuchtwiesen.
Weibchen legen ihre Eier in der Nähe der Larven-Futterpflanzen (Lilien- und  Amaryllisgewächse) ab. Die Larven fressen Löcher in die Zwiebeln der Futterpflanzen und überwintern in den Zwiebeln. Im Frühjahr verpuppen sich die Larven in der Erde.
Die Flugzeit reicht von Mai bis Juli.

 Die Narzissenschwebfliege erreicht eine maximale Körperlänge von 11 bis 14 mm. Ihr Aussehen ist hummelähnlich. Der Körper ist dicht behaart. Die Färbung kann sehr variabel sein (schwarz, braun oder mehrfarbig mit gelblichen und rot-bräunlichen Anteilen). Die Beine sind schwarz, die Hinterschenkel stark verdickt. Die Augen sind hell behaart.

Samstag, 30. Mai 2026

Plattbauch (Libellula depressa)

     Libellen (Odonata) 

 


 Der Plattbauch ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen mit einem auffällig breiten, abgeflachten und etwas plump wirkenden Körper. Sein Name leitet sich von seinem flachen Hinterleib ab, der bei seitlicher Betrachtung gut zu erkennen ist.

Der Plattbauch besiedelt vorwiegend kleinere, vegetationsarme und nährstoffreiche Flachgewässer mit wenig Vegetation. Er ist häufig die erste Libelle, die neu angelegte Teiche besiedelt, und bevorzugt kleine bis mittelgroße Gewässer mit lehmigem Boden.

 Die Tiere kommen in fast ganz Europa, außer im Nordosten vor. Man findet die Larven vor allem in kleinen, stehenden Gewässern, die nicht beschattet sind und im Sommer auch austrocknen können.

 

Donnerstag, 28. Mai 2026

Haubentaucher (Podiceps cristatus)

Lappentaucher (Podicipedidae)

 

Der Haubentaucher ist der größte und wohl bekannteste unserer heimischen Lappentaucher. Mit dem langen Hals und der aufgestellten Haube ist er eine elegante Erscheinung auf unseren Gewässern. Da er ungeniert auf der offenen Wasserfläche herumschwimmt und nicht sonderlich scheu ist, lässt er sich oft und gut beobachten. Haubentaucher bleiben meist das ganze Jahr über hier.

 Besiedelt werden Gewässern mit ausreichend Ufervegetation, dazu gehören sowohl Seen, langsame Fließgewässer als auch Teiche und Boddengewässer. Im Winter trifft man Haubentaucher auch häufiger auf dem Meer an.

 Die Nahrung des Haubentauchers besteht vor allem aus kleinen Fischen. Aber auch Wasserinsekten und kleine Krebse, am Meer sogar Garnelen, werden hin und wieder erbeutet.

 Haubentaucher bleiben das ganze Jahr über bei uns. Vögel aus nordöstlichen Regionen überwintern im Norden, vor allem in Küstenregionen. Im Winter sind Haubentaucher vermehrt an der Küste und auf eisfreien Seen anzutreffen.

 

                                               Verbreitung in Deutschland

Dienstag, 26. Mai 2026

Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus),

Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)



Der gewöhnliche Schneeball ist ein sommergrüner 2 bis 4 Meter hoher Strauch mit gegenständigen Blättern. Die Blätter sind drei- bis fünflappig und haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Ahornblättern.

Von Mai bis August erscheinen weißen die Blütenstände die durch ihre großen duftenden Randblüten auffallen. In der Mitte des Blütenstandes sitzen die Blüten die bestäubt werden sollen. Als Bestäuber dienen überwiegend Fliegen. 

Von August bis November reifen die roten beerenähnlichen Steinfrüchte die als Wintersteher verschieden Vögeln als Nahrung dienen.

Der gewöhnliche Schneeball ist selten im Stadtgebiet, vor allem in feuchten Gebüschen,  sowie an Waldrändern anzutreffen.  Meistens wird er als Zierpflanze gepflanzt und ist verwildert gelegentlich.

 

                                              Natürliche Verbreitung in Deutschland

Die ganze Pflanze wird als Giftig eingestuft.