Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Gruppen und Familien suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Montag, 3. August 2026

Rothalsbock (Stictoleptura rubra)

 Bockkäfer (Cerambycidae)

 


 Auf Doldenblütler sieht man diesen Käfer des Öfteren. Er ist zehn bis zwanzig Millimeter lang, die Weibchen haben ein rotbraunes Halsschild, die Männchen haben ein schwarzes Halsschild.

Rothalsböcke ernähren sich von Pollen und Blütenteilen wie den Staubgefäßen, Stempeln oder Blütenblättern von Dolden- oder Korbblütlern. Die tagaktiven Käfer fliegen von Juni bis September. Die Tiere sind auf waldnahen Wiesen und auf Lichtungen auf Dolden- und Korbblüten zu finden, aber auch in naturnahen Gärten sind sie oft zu sehen. Ferner kann man sie auf Totholz wie Baumstümpfen von Nadelhölzern antreffen.

 Die Larven des Rothalsbocks ernähren sich von totem Nadelholz, bevorzugt von Fichten und Kiefern. Die Larven entwickeln sich in zwei Jahren im Holz und verpuppen sich nah am Holzrand. Man findet sie in Holz, das Kontakt zum Erdboden hat, also z. B. Holzpfählen oder -zäunen. 

 Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas, Nordafrikas und Asiens bis Sibirien. 

 

Sichtungen in D, A und CH 

Montag, 27. Juli 2026

Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)

      Korbblütler (Asteraceae)



 Die Sumpf-Schafgarbe ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 15 und 150 cm, in der Regel aber ungefähr 40 cm erreicht. Ihre Lineal-lanzettlichen Laubblätter sind im Unterschied zu den meisten anderen Schafgarben-Arten ungeteilt und nur fein gesägt.

 Sie kommt in den gemäßigten Zonen Eurasiens vor. In Europa kommt sie in fast allen Ländern vor und fehlt nur in Portugal, Albanien, Griechenland, Bulgarien und in der Türkei. 

 Die Sumpf-Schafgarbe wächst gerne in staunassen Wiesen, an Wegrändern oder in Gräben entlang von Flüssen und Bächen. Sie gedeiht auf nährstoffreichen, vorzugsweise kalkarmen, neutralen bis mäßig sauren, modrig-humosen Tonböden oder auf Torf. Sie ist ein Wechselnässe- und Gleybodenzeiger.

Sie ist Nahrungsquelle für folgende Insektengruppen: 


 

                                                               Vorkommen in Deutschland

 

Sonntag, 26. Juli 2026

Tigerschnegel (Limax maximus)

      Schnegel (Limacidae)



Der Tigerschnegel auch ist eine 10 bis 20 Zentimeter lange Nacktschnecke aus der Familie der Schnegel. Sie ist in Europa weit verbreitet und inzwischen fast weltweit in die gemäßigten Breiten verschleppt worden.

 Die Schnecke wird bis zu 20 Zentimeter lang und fällt wegen seines Raubkatzen-Musters sofort ins Auge. Auf braunem, grau-gelblichen Untergrund findet sich ein wildes Muster aus dunklen länglichen Flecken und Punkten wieder, welches gleichzeitig für den Namen "Tigerschnegel" verantwortlich ist. 

 Diese Schnecke ernährt sich hauptsächlich als Räuber und greift auch andere Nacktschnecken und deren Gelege an. Sehr gerne werden zudem verschiedene Pilze aber auch Aas angenommen. Sie ist kein Gartenschädling!

Die Schnecke findet man in siedlungsnahen Kulturlandschaften wie Feldgehölzen, Hecken, Gebüschen, Gärten, Parks oder alten Industriebrachen regelmäßig. Sie ist damit eine starke Kulturfolgerin und hat auf diese Weise ganz Mitteleuropa besiedelt.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Unterwegs in der Ostermarsch

 

                                                                  Patchwork Family

                                               Ein seltener Anblick. Mutterkuh mit Kalb.


 

 

Samstag, 18. Juli 2026

Ampfer-Spanner (Timandra comae)

Spanner (Geometridae)



Unverwechselbar ist dieser kleine Nachtfalter durch seine charakteristische Flügelzeichnung. Der Falter ist von Mai bis September aktiv und bevorzugt Standorte in einer warmen Temperatur. 

Du kannst ihn beim Besuch von Pflanzen wie der Gewöhnlichen Kratzdistel (Cirsium vulgare), der Schwarzen Flockenblume (Centaurea nigra) oder an Brombeeren (Rubus fruticosus agg.) beobachten. Während der Falter den Nektar dieser Blüten nutzt, fressen die Raupen als Nahrungsspezialisten ausschließlich an Ampfer- und Knötericharten. Interessant ist, dass das Tier als Larve (Raupe) überwintert, um im nächsten Frühjahr seine Entwicklung fortzusetzen. Da die Art oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) lebt, ist sie auf ein naturnahes Umfeld angewiesen. 

Im Garten kannst du diesen Schmetterling unterstützen, indem du heimische Wildstauden und Brombeergebüsche wachsen lässt. Er ist ein vollkommen friedlicher Gartenbewohner und bereichert die Vielfalt deiner direkten Umgebung. Achte besonders in der kalten Jahreszeit darauf, welkes Laub oder Pflanzenstängel nicht zu früh zu entfernen, damit die überwinternden Raupen dort geschützt bleiben.

Dieser Falter ist in ganz Europa anzutreffen. 

Mittwoch, 15. Juli 2026

Heute Vormittag in der Ostermarsch

 

                                                  Graureiher bei der Mäusejagd.

                                                         Ein älteres Küken des Blässhuhns.
 

 

Sonntag, 12. Juli 2026

 




 Ab August biete ich monatliche Termine zur Vogelbeobachtung an.