Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Blütenfarbe und Pflanzenfamilie suchen kann. Eine Übersicht der einzelenen Pflanzenfamilien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Vogelmiere (Stellaria media)

Ostfriesischer Volksnamen:Höhnerarv
Nelkengewächse (Caryophyllaceae)


 


Beschreibung:
Die niederliegende, einjährige Pflanze hat bis zu 40cm lange Stängel. Der einreihig behaarte Stängel trägt eiförmige Blätter. Die kleinen weißen Blüten können das ganze Jahr über erscheinen.

 Ökologie:
Die Blüten werden von verschiedenen Inseklten bestäubt. Die Pflanze und die Samen werden von Vögeln gefressen. Ameisen verbreiten den Samen weit läufig.

Vorkommen:
Die Vogelmiere ist weltweit auf feuchten und nährstoffreichen Böden verbreitet.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:
Die ganze Pflanze kann in Salaten verendet werdén und hat einen hohen Vitamin C-Gehalt.

In der Ostfriesischen Volksmedizin als Tee äußerlich und innerlich verwendet. Sie wurde bei Hautausschlägen, schlechtheilenden Wunden, Eentzündungen der Atemwege und ähnlichen verwendet.


Freitag, 20. September 2019

Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum)

Ostfriesischer Volksnamen: Sump-Ruhrkruud
Korbblütler (Asteraceae)




Beschreibung:
Die einjährige krautige Pflanze wird 10 - 20 cm hoch und sieht mit ihren grauen filzigen Blättern wie ein kleines Edelweiß aus. Die end- und seitenständigen unscheinbaren Blütenköpfchen sitzen geknäuelt in Gesamtblütenständen. Die Blütezeit ist im Hochsommer von Juli bis August.

 Ökologie:
Die Blüten werden von verschiedenen Bienenarten bestäubt. Der Samen wird meist über den Wind verbreitet.

Vorkommen:
Das Sumpf-Ruhrkraut ist in der gesamten Nordhemispäre verbreitet. Es besiedelt stark verdichtete zu Staunässe neigende Böden.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:
In der Volksmedizin wurden Ruhrkräuter gegen Durchfall und Bronchitis verwendet..

Mittwoch, 11. September 2019

Rosen-Malve (Malva alcea)

Ostfriesischer Volksnamen: Roos-Stockroos
Malvengewächse (Malvaceae)




Beschreibung:
 Die ausdauernde krautige Pflanze wird meist 50 cm hoch unter günstigen Bedingungen auch bis zu 100 cm. Der aufrechte Stängel ist mit einfachen und mit Sternhaaren bedeckt. Die wechselständigen Laubblätter sind tief handförmig gespalten. Die drei Außenkelchblätter sind eiförmig zugespitzt.  Die geruchlosen rosafarbenen Blüten erscheinen ab Juni bis in den Herbst hinein. Die ähnliche Moschusmalve (Malva moschata) ist dann schon verblüht.

 Ökologie:
Die Blüten werden von verschiedenen Insekten bestäubt.

Vorkommen:
Ds Ursprüngliche Vorkommen war vermutlich der östliche Mittelmeerraum, heute erstreckt sich das Verbreitungsgebiet über ganz Mitteleuropa, wobei sie nirgendwo sehr häufig ist. Besiedelt werden kalkhaltige stickstoffreiche Böden in sonnigen Lagen.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:
Die ganze Pflanze kann roh oder als Gemüse gegessen werden. In der Volksmedizin werden Malven wegen ihrer schleimlösenden Eigenschaften bei Husten und erkältungen als Tee verwendet.

Montag, 26. August 2019

Wegwarte (Cichorium intybus)

Ostfriesischer Volksnamen: Zichoorje
Korbblütengewächse (Asteraceae)



Beschreibung:
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen bis zu 150 cm. Aus der Pfahlwurzel treibt ein verzweigter Stängel der zahlreiche blaue Blütenköpfe trägt.

 Ökologie:
Die Wegwarte ist eine Pionierpflanze und ein Tiefwurzler. Die Blüten werden von Bienen und Schwebfliegen bestäubt.

Vorkommen:
Die Pflanze ist in ganz Europa, Westasien und Nordafrika weit verbreitet. Sie bevorzugt eher trockene nährstoffreiche Böden.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:

In der ostfriesischen Volksmedizin wurde ein Tee aus der Wegwarte gegen Appetitlosigkeit und Magenschwäche verwendet. Der Tee wirkt sich auch positiv auf Leber und Galle aus.
 Kultursorten werden als Chicoree angebaut und vermarktet.

Samstag, 24. August 2019

Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare)

Ostfriesischer Volksnamen:Gewöhnelk Strabbstiekel
Korbblütler (Asteraceae)




Beschreibung:
Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Blattrosette aus der im zweiten Jahr der verzweigte Blütenstand wächst. Die bis zu 4 cm breiten Blüten erscheinen von Juni bis Oktober. Nach der Samenreife stirbt die Pflanze ab.

 Ökologie:
Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch diverse Insekten, die Pflanze dient den Raupen des Distelfalters als Futterpflanze. Die Samen werden von Distelfinken gefressen.

Vorkommen:
Die gewöhnliche Kratzdistel besiedelt die gesamte Nordhalbkugel auf mäßig trockenen, nährstoffreichen Lehmböden.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:
 Die Pflanze kann im jungen Zustand als Salat oder Gemüse verwendet werden, in der Volksmedizin wurde sie zur Stärkung von Leber und Nieren etc. verwendet.

Sonntag, 18. August 2019

Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)

Ostfriesischer Volksnamen: Acker-Strabbstiekel
Korbblütler (Asteraceae)



Beschreibung:
Die ausdauerende krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen bis zu 150 cm und bildet waagrechte kriechende Rhizome aus. Die verzweigten Blütenstände erscheinen von Juli bis Oktober.

 Ökologie:
Die Blüten werden von Insekten aller Art bestäubt und sind eine wichtige Nektarquelle für Tagfalter.

Vorkommen:
Die Acker-Kratzdistel kommt in ganz Mitteleuropa vor und besiedelt meist trockene und sonnige Biotope wie Weg- und Strassenränder oder Ruderalflächen.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:
Die Pflanze kann im jungen Zustand als Salat oder Gemüse verwendet werden, in der Volksmedizin wurde sie zur Stärkung von Leber und Nieren etc. verwendet.
 

Montag, 12. August 2019

Stechender Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)

Ostfriesischer Volksnamen: Stekender Holltann
Lippenblütler (Lamiaceae)




Beschreibung:
Der stechende Hohlzahn ist eine einjährige krautige Pflanze die bis zu 60 cm hoch weden kann. Die Blattknoten sind verdickt und stachelig behaart. Von Juni bis Oktober erscheinen die meist roten Blüten, die aber auch weiß sein können. Typisch sind die pieksigen Kelchblätter, die der Gattung auch den Namen gegeben haben.

 Ökologie:
Die Blüten werden von Bienen und Hummeln bestäubt.

Vorkommen:
Der stechende Hohlzahn ist in ganz Europa weit verbreitet und besiedelt Ruderalflächen, Wegränder Äcker auf stickstoffreichen Böden.

Verbreitung in Deutschland

Nutzung:
Die Blätter können als Gemüse oder Salat verwendet werden, die Blüten als essbare Dekoration.

In der Volksmedizin wurde ein Tee oder zerquetschte Blätter zur Behandlung von Hautkrankheiten verwendet.