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Sonntag, 11. Oktober 2026

Vogelbeobachtung in Norden-Norddeich am 11.11.2026

 

 

Große Brachvögel beim gemeinsamen Relaxen, den Schnabel immer in den Wind.

 

An diesem Vormittag wurden folgend Vogelarten gesichtet:

Austernfischer 

Brandgans 

Graugans 

Großer Brachvogel

Kormoran

Säbelschnäbler 

Silbermöwe

Star

Sturmmöwe 

Ringelgans 


 

 

 

Freitag, 2. Oktober 2026

Grasfrosch (Rana temporaria)

 Echte Frösche (Ranidae)


Der Grasfrosch ist eine unserer häufigsten Amphibienarten und kann eine Größe von elf Zentimetern erreichen. Die Oberseite ist gelb-, rot- bis schwarzbraun. Häufig besitzen die Tiere größere Flecken, welche mitunter die Grundfarbe fast verdecken können. Das Trommelfell ist auffallend dunkelbraun und fast so groß wie das Auge. 

Der Grasfrosch besiedelt ein breites Spektrum stehender und fließender Gewässer. Vor allem dauerhaft stehende Gewässer wie kleine Teiche und Weiher werden dabei bevorzugt besiedelt. Hier laichen die Grasfrösche ab und können auch am Gewässergrund überwintern. Als Landlebensräume werden Grünland, Saumgesellschaften, Gebüsche, Gewässerufer, Wälder, Gärten, Parks sowie Moore besiedelt.

Der Grasfrosch besiedelt große Teile Europas und ist von der Iberischen Halbinsel über Mitteleuropa bis nach Sibirien verbreitet. In Deutschland ist er von der Nord- und Ostseeküste bis in die Alpen geschlossen verbreitet und oftmals eine häufige Art.




Sonntag, 27. September 2026

Vogelbeobachtung in Norden-Norddeich am 27.9.2026

 


Interessierte Beobachter
 

Schätzungsweise bis zu 500 große Brachvögel tummelten sich an der Wasserlinie.

 

Durch einen Mäusebussard aufgescheucht war ein wildes Geflatter am Himmel.

 An diesem Vormittag wurden folgend Vogelarten gesichtet:

Austernfischer 

Eiderente

 Großer Brachvogel

Grünschenkel

Kiebitz

Kormoran

Krähe

Mäusebussard 

Silbermöwe

Silberreiher 

Star

Steinwälzer 

Stockente

Sturmmöwe 

Turmfalke 




Freitag, 25. September 2026

Jugendkleid von Silber- und Sturmmöwe

Das Jugendkleid von Silbermöwe und Sturmmöwe wirkt insgesamt graubraun.

 

 Silbermöwe

 

Sturmmöwe
 

Samstag, 19. September 2026

Brachvogel (Numenius arquata)

 Schnepfenvögel (Scolopacidae)

 


 Wie sein Name vermuten lässt, handelt es sich um die größte Brachvogelart. Auffällig für den graubraun gefleckten Vogel ist sein langer, gebogener Schnabel. Diesen nutzt er, um Nahrung vom Boden, aus Erdlöchern und Flachwasser zu entnehmen oder im weichen Substrat aufzuspüren.

 Die Stimme ist ein lauter, sehr melodisch klingender, wehmütiger Ruf, der wie „kuri li“ klingt und ist fast schon charakterisch für das Wattenmeer wie die Rufe der Möwen.

 Der Große Brachvogel brütet in Mooren und Feuchtwiesen sowie in offenen Marschen. Sein bevorzugtes Habitat während der Brutzeit sind großflächige, offene, gut überschaubare feuchte Regenmoore. Er brütet außerdem in Moorheiden, auf Calluna-Heiden mit Feuchtstellen, auf Feuchtgrünland sowie gelegentlich auch auf Äckern, wenn sich diese in der Nähe von Grünland befinden.

Im Winter leben die Brachvögel an den Küsten und im Watt, zudem im Binnenland auf Feldern und Feuchtwiesen. Ihre Hauptverbreitungsgebiete sind Nord- und Mitteleuropa sowie die Britischen Inseln; in Deutschland findet man sie in den feuchten Niederungen der Weser-Ems-Region. Im Winter ziehen die Vögel an die Küsten in West- und Südeuropa.

 Der Große Brachvogel ist von Europa bis Sibirien in zwei Unterarten verbreitet. Im nördlichen und östlichen Europa gibt es noch zusammenhängende Verbreitungsgebiete, die nach Süden und Westen hin lückiger werden.

Der Bestand ist seit Jahren rückläufig. 

 

                                                             Brutgebiete in Deutschland

 

Donnerstag, 17. September 2026

Sturmmöwe (Larus canus)

Möwenverwandte (Laridae)


   
 
Die kleinen Sturmmöwen mit dem niedlichen Gesicht sind in Deutschland überall anzutreffen, in größter Zahl jedoch an den Küsten. Im Winter ziehen sie verstärkt ins Binnenland. Auch entlang des Rheins sind sie häufig. Sturmmöwen sind kleiner als Silbermöwen und weisen außerdem keinen roten Schnabelfleck auf. Sie erobern zur Brutsaison immer häufiger begrünte Dächer, zumal natürliche Nistplätze zunehmend rar werden.
 
 Sturmmöwen sind etwas größer als Lachmöwen, jedoch deutlich kleiner als Silbermöwen. Sie sind überwiegend weiß mit grauem Rücken und grauen Flügeln. Die Flügelenden sind schwarz mit weißer Spitze. Der Kopf ist rundlich, die dunklen Augen dünn rot umrandet. Der schlanke Schnabel und die Beine sind grünlichgelb, ein Schnabelfleck fehlt.
 
 Sie ist anpassungsfähig in ihrer Lebensraumwahl. Man trifft sie sowohl an Küsten als auch an Seen, Flüssen, in Mooren und Häfen an. Sie brütet in Gewässernähe, auf Inseln, in Sümpfen und an Flüssen.
 
 Auf dem abwechslungsreichen Speiseplan stehen Fische, Würmer, Krebse, Früchte, Aas, Pflanzen und Abfall.
 
 
                                                           Verbreitung in Deutschland