Auf der rechten Seite unter Labels findet man Stichworte mit denen man nach Blütenfarbe und Familie suchen kann. Eine Übersicht der einzelnen Familien mit ihren beschriebenen Arten findet man unter Seiten.

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Donnerstag, 12. Februar 2026

Graureiher (Ardea cinerea)

 Reiher (Ardeidae) 


 Der Graureiher lässt sich häufig im Stadtgebiet beobachten.

Beschreibung:

Der Graureiher ist relativ groß und kräftig. Das Gefieder an der Oberseite ist überwiegend blaugrau. Die Schwungfedern und die Handdecken sind schwarz. Die Unterseite sowie die Kopfseiten sind weißlich. Am Kopf befinden sich schwarze Scheitelfedern, die etwas verlängert sind. Der Hals ist teilweise rosa angehaucht und schwarz gestrichelt.

 Ökologie:

 Graureiher ernähren sich vor allem von Fischen und Amphibien. Sie fressen jedoch unter anderem auch Mäuse, Insekten oder Regenwürmer.

 Als Ruhe- und Nistbäume nutzt er hohe Bäume, die möglichst frei von Störungen sind. 


Vorkommen:

 Mittlerweile besiedeln Graureiher die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie brüten meist auf Bäumen in Kolonien und halten sich häufig an Ufern von Flüssen, Seen und Teichen, an Küstenlagunen und auf Wiesen oder Äckern auf.

 Die Art ist in den milderen und südlichen Regionen Europas und Asiens zu finden, außerdem im gesamten südlichen Afrika mit Ausnahme der südlichen Küstennamib. 

 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Öffentliches PollenNet Citizen-Science-Projekt mit Flora Incognita


 Öffentliches PollenNet Citizen-Science-Projekt mit Flora Incognita

An  PollenNet-Studie können alle Interessierten teilnehmen! Über die App Flora Incognita werden in den kommenden Monaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz Blütenbilder von Hasel, Birke, Erle, Gräsern, Beifuß und Ambrosia gesammelt. Dafür genügt es, in der App das Projekt „PollenNet“ freizuschalten.


Besonders wertvoll sind Aufnahmen früher Blühstadien, also auch dann, wenn die Blüten noch geschlossen sind oder gerade beginnen sich zu öffnen. Nur so lässt sich erforschen, wie frühzeitig sich die spätere Pollenfreisetzung vorhersagen lässt. Als kleiner zusätzlicher Anreiz können Teilnehmende in der App Abzeichen für Beiträge in den jeweiligen Blühphasen sammeln!

Mehr Information zum Citizen-Science-Projekt sind hier verfügbar: PollenNet Citizen Science mit Flora Incognita


Ziel dieses Citizen-Science-Projekts ist es, möglichst viele Bilder der Zielarten in allen Blühstadien zu erfassen, von der Knospe bis zur verblühten Blüte. Diese Daten bilden die Grundlage, um künftig die Pollenbelastung der Luft mit dem Blühstadium der Pflanzen verknüpft vorhersagen zu können.


Systematische Erfassung von Blühstadien durch Citizen Scientists

Um den Zusammenhang zwischen gemessenem Pollenflug und dem Entwicklungsstadium allergener Pflanzen (Phänologie) zu verstehen, dokumentieren Citizen Scientists während des Studienzeitraums regelmäßig die Blüten ausgewählter Arten. Im Umkreis von 200 Metern um jede Pollenfalle werden hierzu systematisch Pflanzen beobachtet und fotografiert.


Parallel zum wöchentlichen Wechsel der Objektträger erfassen geschulte Teilnehmende zunächst die Blüten eines Haselstrauchs und einer Birke – vom geschlossenen Zustand im Winter bis zum Verblühen im Frühjahr. Im weiteren Verlauf der Studie verschiebt sich der Fokus auf Gräser, Beifuß und Ambrosia.


Der so entstehende, standardisierte Bilddatensatz bildet die Grundlage für ein Modell, das automatisch erkennen kann, in welchem Blühstadium sich eine allergene Pflanze befindet

Dienstag, 10. Februar 2026

Ringeltaube (Columba palumbus)

      Tauben (Columbidae) 


 
Beschreibung:

 Die große, kräftige Ringeltaube hat ein graublaues Gefieder. Am Hals trägt sie einen türkisfarbenen und weißen Fleck. Im Flug sind breite weiße Flügelspiegel zu sehen. Die Iris ist hellgelb.

Ökologie:

Oft trifft man sie in losen kleinen Gruppen auf Feldern bei der Nahrungssuche an. Ihr flaches, spärliches Nest baut die Ringeltaube gern in Nadelbäumen oder dichten Laubbäumen, zunehmend auch in Städten. Beim Auffliegen erzeugt sie laute Fluggeräusche.

 Samen, Getreide, Mais und Pflanzenteile stehen auf dem Speiseplan der Ringeltaube.

 Vorkommen: 

 Ringeltauben sind  in Parks und Gärten als auch in Wäldern und auf Wiesen und Feldern anzutreffen.

 Die Art besiedelt weite Teile der Paläarktis von Nordafrika, Portugal und Irland nach Nordosten bis Westsibirien sowie nach Südosten über Kleinasien bis zum Tian Shan und bis Kaschmir. Sie kommt in fast ganz Europa vor und fehlt hier nur im äußersten Norden etwa ab 67 °N. 

Sonntag, 8. Februar 2026

Frühstück am Torfweg


 Mehrere hundert Weißwangengänse feierten das Tauwetter zusammen mit Grau- und Blässgänsen mit einem gemeinsamen Frühstück.

Samstag, 7. Februar 2026

Teichralle (Gallinula chloropus)

      Rallen (Rallidae) 



 Beschreibung:

Die Altvögel sind an der Körperoberseite dunkel olivbraun, an Kopf und Hals sowie der Körperunterseite dunkel grauschwarz gefärbt. Männchen und Weibchen sehen gleich aus, unterscheiden sich nur geringfügig durch Größe und Gewicht. Sie haben eine rote Stirnplatte, einen roten Schnabel mit gelber Schnabelspitze sowie rote Augen. Der kurze Schwanz mit schwarzweißer Unterdecke wird oft nach oben gestelzt. Auf der Unterseite ist das Gefieder schiefergrau, die Flanken weiß gestreift. Füße und Beine sind gelblich grün.

Ökologie:

Teichrallen sind Allesfresser. So gehören unter anderem Pflanzenteile, Sämereien, Knospen, Insekten und Schnecken oder Kleintiere zu ihrer Nahrung.

 Vorkommen: 

 An Gewässern mit ausreichend Ufervegetation, wie zum Beispiel kleinen Seen, Teichen, Sümpfen und Flüssen fühlt sich die  Teichralle  wohl.

 Teichrallen leben in Europa, in Asien ostwärts bis Sulawesi und Sumbawa, in Afrika, auf Madagaskar und den Seychellen, Mauritius und Réunion. Sie fehlen in Australien. 

Freitag, 6. Februar 2026

Nilgans (Alopochen aegyptiaca)

 Entenvögel (Anatidae) 



 

Beschreibung:

Typisch für die Nilgans sind ihre verhältnismäßig hohen Beine sowie der dunkle Augenfleck.

Beide Geschlechter gleichen sich, nur ist das Männchen unwesentlich größer. Die vergleichsweise „bunte“ Färbung der adulten Tiere stellt sich mit etwa vier bis fünf Monaten ein, wenn sich Augen- und Brustfleck voll entwickelt haben. . Auch die Färbung des Schnabels variiert von blassrot bis tiefrot.  

Gefangenschaftsflüchtlinge weisen meist sehr rote Schnäbel auf. Fliegende Nilgänse haben ähnlich wie die Rostgänse ein großes weißes Armflügelfeld.


 Ökologie:

Zur Hauptnahrung der Nilgans gehören Gräser, daneben werden Getreidefelder regelmäßig aufgesucht. In Parks lebende Vögel fressen wie Stockenten auch Brot. Selbst strenge Winter konnten den Nilgansbestand nicht negativ beeinflussen. Aufgrund der hohen Vermehrungsrate ist zu erwarten, dass sich die Art noch weiter ausbreiten und flächendeckend in den Tieflagen Deutschlands brüten wird. Ihre schnelle Ausbreitung ist neben der Vermehrungsrate insbesondere auf ihre Anpassungsfähigkeit und ihr aggressives Verhalten gegenüber anderen Tieren zurückzuführen.  

 Vorkommen:

 Ursprünglich war die Nilgans in fast ganz Afrika außer den extremen Trockengebieten beheimatet. 

 Die zunehmende Verbreitung der Nilgans zum Beispiel in Deutschland schafft Probleme. Insbesondere in urbanen Gebieten kann die Nilgans als Plage empfunden werden, da die Gänse Liegewiesen und Radwege erobern können, wenn diese in ihrem Revier liegen, und sie so erholungssuchende Menschen stören. 

Donnerstag, 5. Februar 2026