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Samstag, 31. Januar 2026

Graugans (Anser anser)

 Entenvögel (Anatidae) 

 


 

Beschreibung:

Die Graugans ist heller als die anderen grauen Gänse. Der Hals wirkt relativ dick und durch die streifige Anordnung der Federn leicht längsgestreift. Die Vorderflügel sind auffällig hell und der Bauch hat mehr oder minder stark ausgeprägte schwarze Flecken. Der Schnabel ist relativ groß und klobig. Die Graugans erreicht eine Länge von 75 bis 90 cm, eine Flügelspannweite von 147 bis 180 cm und ein Gewicht von 2 bis 4 kg. Ganter sind dabei schwerer als Weibchen und wiegen in der Regel zwischen 3 und 4 kg. Die leichteren Weibchen dagegen kommen auf 2 bis 3,5 kg.

 Ökologie:

Sie ist in fast allen Feuchtgebieten anzutreffen, am Parkteich, auf Flüssen, an der Küste oder an großen Seen. Gerne hält sie sich auf Wiesen, Viehweiden und Stoppelfeldern auf.

Überwiegend ernähren sich Graugänse weidend von Gräsern, Wurzeln und Kräutern. Im Herbst und Winter suchen sie auch auf Mais- und Getreidefeldern nach Futter.


Vorkommen:

Der Verbreitungsschwerpunkt der Graugans liegt in der Norddeutschen Tiefebene. Hohe Bestandsdichten erreicht die Art in der Holsteinischen, Lauenburgischen und Mecklenburgischen Seenlandschaft, der Uckermark, auf Fehmarn und entlang der Elbe.

 

Die Graugans ist ein Brutvogel Nord- und Osteuropas sowie Asiens.

Während des Zuges ist die Graugans in ganz Europa anzutreffen.

 

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