Echte Frösche (Ranidae)
Der Teichfrosch gehört wie der Seefrosch (Pelophylax ridibunda) und der kleine Wasserfrosch (Pelophylax lessonae) zu den heimischen Wasserfröschen, auch Grünfrösche genannt.
Wasserfrösche sind ein schwer zu überschauender Komplex und Teichfrösche sind im biologischen Sinne auch keine eigenen Art, sondern eine Hybride zwischen See- und Wasserfrosch.
Die Besonderheit dabei ist, das der Teichfrosch sich wiederum miteinander fortpflanzen kann ohne das es dabei zu Rückkreuzungen kommt. So kann er eigene stabile Populationen bilden, ohne auf die Elternarten angewiesen zu sein.
Wenn sich Teichfrösche mit ihren Elterarten paaren, entstehen wieder Teichfrösche. Diese hybridogenetische Besonderheit ist in der Tierwelt selten anzutreffen
Aussehen:
Teichfrösche sind in der Färbung sehr variabel. Die Farbe variiert
zwischen Grasgrün und Braun grün mit einem deutlichen hellgrünen
Mittelstreifen von der Schnauzenspitze bis zum Hinterleib und dunklen
Flecken auf dem Rücken.
Die Größe schwankt zwischen 9 und 11 cm.
Je nach genetischer Erbanlage ähneln die Tiere dem Seefrosch oder dem kleinen Wasserfrosch bzw. liegen im Aussehen dazwischen.
Das beste Unterscheidungsmerkmal ist während der Paarungszeit die Rufe der Männchen, die anders klingen als die der Elternarten.
Quelle: Wikipedia
Lebensweise und Vorkommen:
Der Teichfrosch besiedelt alle Arten von Gewässern, so lange diese sonnig
sind und ganzjährig Wasser führen. Dort sitzt er gerne im Uferbereich
zwischen Pflanzen, um sich zu sonnen und Insekten aufzulauern. Bei Gefahr
flüchtet er mit einem Sprung ins Wasser und versteckt sich dort im
Bodenschlamm oder zwischen Wasserpflanzen.
Im Gegensatz zu seinen Elternarten ist er aber nicht ganz so an Gewässer
gebunden und unternimmt auch längere Landgänge. Überwintert wird im
Boden oder in tieferen Gewässern.
Die Verbreitung erstreckt sich über fast ganz Europa, mit Ausnahme des
Mittelmeerraums, den britischen Inseln und Skandinavien. In Deutschland
ist er flächendeckend verbreitet, mit Ausnahme der Mittel- und
Hochgebirgslagen.
Da der Teichfrosch vitaler und anpassungsfähiger ist als seine
Elternarten gilt er als nicht gefährdet, ist aber wie alle Amphibien
besonders geschützt.

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