Regenpfeifer (Charadriidae)
Der Sandregenpfeifer ist ein Brutvogel an den Küsten von Nord- und Ostsee. Diese Vogelart leidet
besonders unter dem
Lebensraumverlust durch die touristische Nutzung der Strände. Aber
auch unter Küstenschutzmaßnahmen und der Schiffbarmachung der großen
Flüsse. Es ist ihm nicht in dem Maße wie den Flussregenpfeifer gelungen, Sekundärbiotope zu erobern. Der Sandregenpfeifer wird deshalb auf der Roten Liste bedrohter Brutvogelarten in
Deutschland in der Kategorie 1 geführt. Er ist vom Aussterben bedroht.
Er ernährt sich von Würmern, Schnecken, Krebstieren, Spinnen, Insekten und deren Larven. Ähnlich wie bei den meisten Regenpfeifern erfolgt die Nahrungsaufnahme in einem Rhythmus, der aus einem schnellen Laufen, einem abrupten Abstoppen und einem Picken besteht. Sehr häufig kommt es dabei zu einem Fußtrillern, bei dem der Vogel in rascher Folge auf der Stelle tritt. Dieses Verhalten dient vermutlich dazu, Beutetiere an die Oberfläche zu locken.
Nördliche Populationen sind Langstreckenzieher bis Afrika, mitteleuropäische Kurzstreckenzieher oder Standvogel.

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