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Mittwoch, 1. Juli 2026

Kampfläufer (Calidris pugnax)

 Schnepfenvögel (Scolopacidae)


 Der Name leitet sich vom Balzverhalten der Männchen ab: In Balzarenen tragen sie „Turniere“ aus, um die Weibchen zu beeindrucken, dabei herrscht eine komplizierte Rollenverteilung. Die spektakuläre Halskrause der Männchen ist nur in wenigen Wochen des Jahres ausgebildet. 

Der Kampfläufer fast nur noch an der Nordseeküste und ist ein regelmäßiger Durchzügler. Seine Brutareale erstrecken sich vor allem über Skandinavien und den Norden Russlands, wo er in Mooren, Feuchtwiesen und Sümpfen brütet. Er rastet in der Nähe von Seen und Teichen, sowie überfluteten Ackerflächen und auf Kies- und Sandbänken.

 Die Vögel ernähren sich in erster Linie von Insekten und deren Larven sowie von Schnecken, Ringelwürmern und Krebstieren.

 Kampfläufer gelten in Deutschland als vom Aussterben bedroht. Die Restbestände werden extrem geschützt. Auf europäischer Ebene gelten sie als ungefährdet, doch die Entwässerung von Mooren und Feuchtwiesen machen ihnen auch andernorts das Überleben schwer.

                                                            Brutgebiete in Deutschland


 

 

 

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