Ostfriesischer Volksname: Farnkruud
Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae)
Beschreibung:
Die wintergrünen Bätter entspringen einem kriechendem Rhizom und sind zweizeilig wechselständig gefiedert.
Ökologie:
Der gewöhnliche Tüpfelfarn besiedelt Eichen- und Birkenwälder und luftfeuchte Stellen wie Graben- und Bachränder. Bei hoher Luftfeuchtigleit kann er auch epiphytisch wacsen.
Vorkommen:
Der Farn ist in ganz Europa und Teilen von Nordafrika und Westasien beheimatet.
Nutzung:
Die frischen Blätter können als Gewürz in Gemüsegerichten verwendet werden. Aus den Wurzeln läßt sich ein süßer Sirup gewinnen, der an Lakriz erinnert.
In der Volksmedizin wurde der Farn gegen Husten, heiserkeit und Darmwürmer verwendet.
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