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Sonntag, 25. Januar 2026

Blaumeise (Cyanistes caeruleus)

 Meisen (Paridae) 

 

Beschreibung:

Die Blaumeise ist mit einer Körperlänge von knapp zwölf Zentimetern deutlich kleiner als die Kohlmeise. Die hellblauen Gefiederpartien am Kopf und auf der Oberseite treten in Mitteleuropa bei keinem anderen Singvogel auf und erlauben so eine einfache Bestimmung. Der dunkel hornbraune Schnabel ist verglichen mit dem verwandter Arten kurz und hoch. Die Iris ist braun, die Füße sind dunkel blaugrau, die Krallen grau. 

 Ökologie:

 Häufig sieht man Blaumeisen, wenn sie an den äußeren Zweigen von Bäumen nach Insekten suchen. Dabei klettern sie flink und oft auch kopfüber umher. Für ihre Nester suchen sich Blaumeisen Höhlen, die sie mit Tierhaaren und Moos auspolstern, sie nehmen aber auch gerne Nistkästen an. Eier legen sie ab Mitte April.

 Blaumeisen fressen gerne kleine Insekten, Larven, Spinnen und Sämereien. Im Winter passen sich die Blaumeisen an und werden zu Körnerfressern. Dann fressen sie Nüsse, Sonnenblumenkerne und Meisenknödel, aber auch Äpfel und Beeren.



Vorkommen:

Das Verbreitungsgebiet der Blaumeise ist bis auf zwei kleine Bereiche im Norden und Süden des Iran auf die Westpaläarktis beschränkt. 

Die Blaumeise kann man in Lebensräumen mit vielen Gehölzen antreffen, vor allem in Laub- und Mischwäldern, Parks oder Gärten. In Nadelwäldern halten sie sich eher selten auf.

 


 

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