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Dienstag, 31. März 2026

Buchfink (Fringilla coelebs)

 Finken (Fringillidae)

 


 Der Buchfink ist einer der häufigsten und bekanntesten Singvögel in Europa. In Deutschland gilt er nach der Amsel als die zweithäufigste Brutvogelart. Auch in Norden ist er häufig anzutreffen.

 Aussehen
Buchfinken sind etwa spatzengroß (14–16 cm) und wiegen rund 20 Gramm. Beide Geschlechter tragen zwei markante weiße Flügelbinden, die auch im Flug gut sichtbar sind. 

* Männchen: Sehr farbenfroh mit blaugrauem Scheitel und Nacken, rotbraunen Wangen und einer weinroten Brust.
* Weibchen: Schlichter gefärbt in Braun- und Olivtönen, was ihnen eine gute Tarnung beim Brüten bietet. 
 

Stimme und Gesang:
Berühmt ist der Buchfink für seinen laut schmetternden Gesang, den sogenannten Finkenschlag. Dieser besteht aus einer festen Strophenabfolge, die oft in einem typischen „Schnörkel“ endet. Interessanterweise entwickeln Buchfinken regionale Dialekte, sodass sich ihr Gesang je nach Wohnort leicht unterscheidet. Der namensgebende Ruf klingt wie ein scharfes „Fink“ oder „Pink“. 


Lebensraum: 

Er ist ein Generalist und lebt überall dort, wo es Bäume gibt – in Wäldern, Parks, Gärten und auf Friedhöfen.


Ernährung: 

 Im Sommer frisst er hauptsächlich Insekten und Raupen, im Winter stellt er seine Nahrung auf Sämereien und Beeren um. Am Futterhaus sucht er seine Nahrung bevorzugt am Boden.

Zugverhalten: 

Buchfinken sind Teilzieher. Während viele Männchen im Winter in Mitteleuropa bleiben, ziehen die Weibchen oft in den wärmeren Süden. Daher rührt auch der lateinische Name coelebs („der Unverheiratete“ oder „Ledige“). 

Fortpflanzung:
Die Brutzeit beginnt meist im April. Das Weibchen baut allein ein kunstvolles, mit Moos und Flechten getarntes Nest in einer Astgabel. Ein Gelege umfasst in der Regel 4 bis 6 Eier, die etwa zwei Wochen lang bebrütet werden.

Verbreitung:

 Der Buchfink ist in Europa und Nordafrika, aber auch in Westasien verbreitet, wo er vor allem in Wäldern, aber auch in Parkanlagen und großen Gärten bis in etwa 1500 Meter Höhe lebt. 


Verbreitung in Deutschland Quelle: Avi.Fauna



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