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Mittwoch, 1. April 2026

Grünfink (Chloris chloris)

 Finken (Fringillidae)

 


 
Der
Grünfink ist ein kräftig gebauter Singvogel aus der Familie der Finken. Er ist etwa so groß wie ein Haussperling (ca. 15 cm) und zeichnet sich durch seinen dicken, hellen Schnabel sowie gelbe Farbakzente an Flügeln und Schwanz aus.
 
Aussehen:
  • Männchen: Haben ein überwiegend olivgrünes bis gelbgrünes Gefieder; die Unterseite leuchtet intensiver gelbgrün.
  • Weibchen: Sind matter gefärbt, eher braungrau mit einer leichten Längsstreifung auf der Unterseite.
  • Jungvögel: Ähneln den Weibchen, sind aber deutlich stärker gestreift.
Lebensweise & Verhalten:
  • Lebensraum: Als Kulturfolger bewohnt er Gärten, Parks, Friedhöfe und Waldränder, sofern dichte Hecken oder Gebüsche zum Nisten vorhanden sind.
  • Ernährung: Er ist fast reiner Vegetarier und frisst Sämereien (besonders Sonnenblumenkerne), Knospen, Früchte und sehr gerne Hagebutten. Nur die Jungvögel werden anfangs mit Insekten wie Blattläusen gefüttert.
  • Gesang: Sein Gesang ist zwitschernd und trillernd (ähnlich einem Kanarienvogel) und enthält oft ein charakteristisches, raues „Dschräääh“.
  • Zugverhalten: In Deutschland ist er meist ein Standvogel, der das ganze Jahr über bleibt; nördliche Populationen sind Teilzieher.
Fortpflanzung:
 
Grünfinken brüten von April bis Juni (teilweise bis August) meist zweimal pro Jahr. Das napfförmige Nest wird gut versteckt in dichten Hecken oder Nadelbäumen gebaut. Ein Gelege besteht typischerweise aus 4 bis 6 weißlichen Eiern mit braunen Punkten.

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