Jagdspinnen (Pisauridae)

Aussehen:
Schlanker Körper (Weibchen bis 15 mm, Männchen bis 13 mm) mit sehr langen Beinen. Typisch ist ein heller Längsstrich auf dem Vorderkörper.
Beim Ruhen streckt sie oft die vorderen zwei Beinpaare eng aneinanderliegend nach vorne, was wie ein einziges Paar wirkt.
Lebensraum:
Sie bevorzugt sonnige Waldränder, Feuchtwiesen und Hecken, wo sie oft beim Sonnenbaden beobachtet werden kann.
Verhaltensweisen:
Das Brautgeschenk: Zur Paarung fängt das Männchen ein Insekt, spinnt es in Seide ein und überreicht es dem Weibchen als Geschenk. Während sie frisst, kann sich das Männchen sicher paaren, ohne selbst gefressen zu werden.
Verhaltensweisen:
Das Brautgeschenk: Zur Paarung fängt das Männchen ein Insekt, spinnt es in Seide ein und überreicht es dem Weibchen als Geschenk. Während sie frisst, kann sich das Männchen sicher paaren, ohne selbst gefressen zu werden.
Scheintod (Thanatose): Manche Männchen stellen sich tot, während sie das Geschenk festhalten, um bei aggressiven Weibchen die Überlebenschance zu erhöhen.
Die Kinderstube: Das Weibchen trägt seinen Eikokon mit den Kieferklauen umher. Kurz vor dem Schlüpfen baut sie ein zeltartiges Gespinst („Kinderstube“) in der Vegetation, in dem die Jungspinnen geschützt aufwachsen.
Verbreitung:
Nordafrika über Europa bis Rußland & China.
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