Möwenverwandte (Laridae)
Die kleinen Sturmmöwen mit dem niedlichen Gesicht sind in Deutschland überall anzutreffen, in größter Zahl jedoch an den Küsten. Im Winter ziehen sie verstärkt ins Binnenland. Auch entlang des Rheins sind sie häufig. Sturmmöwen sind kleiner als Silbermöwen und weisen außerdem keinen roten Schnabelfleck auf. Sie erobern zur Brutsaison immer häufiger begrünte Dächer, zumal natürliche Nistplätze zunehmend rar werden.
Sturmmöwen sind etwas größer als Lachmöwen, jedoch deutlich kleiner als Silbermöwen. Sie sind überwiegend weiß mit grauem Rücken und grauen Flügeln. Die Flügelenden sind schwarz mit weißer Spitze. Der Kopf ist rundlich, die dunklen Augen dünn rot umrandet. Der schlanke Schnabel und die Beine sind grünlichgelb, ein Schnabelfleck fehlt.
Sie ist anpassungsfähig in ihrer Lebensraumwahl. Man trifft sie sowohl an Küsten als auch an Seen, Flüssen, in Mooren und Häfen an. Sie brütet in Gewässernähe, auf Inseln, in Sümpfen und an Flüssen.
Auf dem abwechslungsreichen Speiseplan stehen Fische, Würmer, Krebse, Früchte, Aas, Pflanzen und Abfall.

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